ALLES FÜR DIE WOCHE: Evangelien + Heilige (24.Woche im JK)

Lesejahr: A II, StB: IV. Woche

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Angeblich spielen Frauen in der Kirche keine Rolle. Dabei stellt beinahe jedes Tagesevangelium der kommenden Woche eine Frau in den Mittelpunkt… Montag ist es die herrlichste aller Frauen, die zur Betrachtung einlädt: Maria, Mutter Gottes. Am Dienstag geht es um die Witwe, die schmerzliche Tränen um ihren Sohn vergießt. Donnerstag ist es die Sünderin, die ihre Liebe zeigt. Und Freitags ist die Rede von den zahlreichen Frauen, die Jesus und die Jünger begleiteten: Maria Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Am Samstag schließlich werden wir alle daran erinnert, worum es in unserem Glauben geht: „Auf guten Boden ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort mit gutem und aufrichtigem Herzen hören, daran festhalten und durch ihre Ausdauer Frucht bringen.“

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Montag, 15. September 2014
Montag der 24. Woche im Jahreskreis

„In jener Zeit standen bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.“ (Johannes 19,25-27). Gerade jetzt, wenn die KREUZERHÖHUNG noch nachklingt, sind die Schmerzen Mariens unmittelbar spürbar – Maria, Gottesmutter, danke für deinen Glauben, deine Liebe und deine Leidensfähigkeit. Und voller Freude dürfen wir fortfahren: Maria, Mutter unserer Kirche…

„Aber siehe da, dafür sind die Jungfrau, das Holz und der Tod, diese Zeichen der Niederlage, zu Zeichen des Sieges geworden: statt Eva – Maria; statt Holz der Erkenntnis von Gut und Böse – das Holz des Kreuzes; statt Adams Tod – der Tod Christi. Siehst du, dass der Teufel durch dasselbe besiegt wurde, was ihm den Sieg verschafft hatte? Mit dem Baum hatte er Adam besiegt; mit dem Kreuz hat Christus den Teufel besiegt. Der Baum wies den Weg in die Hölle; das Kreuz ließ jene, die in die Hölle hinabgekommen waren, wieder zurückkommen. Überdies diente der Baum dazu, den Menschen, der sich seiner Nacktheit schämte, zu verbergen; das Kreuz hingegen hat einen nackten, aber siegreichen Mann vor den Augen aller erhöht… Das ist das Wunderbare, was das Kreuz für uns vollbracht hat. Es ist das Siegeszeichen, das gegen den Teufel aufgerichtet ist, das gegen die Sünder gezogene Schwert, das Schwert, mit dem Christus die Schlange durchbohrt hat. Das Kreuz ist der Wille des Vaters, der Ruhm des eingeborenen Sohnes, die Freude des Heiligen Geistes, der Glanz der Engel, die Garantie der Kirche, der Stolz des hl. Paulus (Gal 6.14), der Schutzwall der Erwählten, das Licht der ganzen Welt.“
(Hl. Johannes Chrysostomos (ca. 345 – 407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Predigt über das Wort „Friedhof“ und das Kreuz für den Karfreitag, 2; PG 49,396)

Link zu den Bibeltexten des Tages mit Kommentar (Schott)

Links zu den Tagesheiligen:
Avia Marschner
P. Josef Kentenich
Hl. Melitta
Hl. Notburga von Hochhausen
Hl. Oranna
Hl. Roland (Orlando) von Medici
Hl. Katharina von Genua

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Dienstag, 16. September 2014
Dienstag der 24. Woche im Jahreskreis

„In jener Zeit ging Jesus in eine Stadt namens Naïn; seine Jünger und eine große Menschenmenge folgten ihm. Als er in die Nähe des Stadttors kam, trug man gerade einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. Als der Herr die Frau sah, hatte er Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht! Dann ging er zu der Bahre hin und faßte sie an. Die Träger blieben stehen, und er sagte: Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf! Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen, und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück. Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen. Und die Kunde davon verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsum.“ (Lukas 7,11-17).

Die göttliche Barmherzigkeit beugt sich ohne Zögern dem Weinen dieser Mutter. Sie ist Witwe; das Leid oder der Tod ihres einzigen Sohnes haben sie gebrochen… Es will mir scheinen, dass diese Witwe mehr ist als eine einfache Frau, umgeben von der Menge des Volkes, die durch ihre Tränen die Auferweckung eines jungen, einzigen Sohnes verdient. Sie ist das Bild der heiligen Kirche, die durch ihre Tränen inmitten des Trauerzuges und bis zum Grabe hin die Rückkehr ins Leben des jungen Erdenvolkes erwirkt… Denn beim Wort Gottes werden die Toten auferweckt, sie finden ihre Stimme wieder und die Mutter erhält ihren Sohn zurück; er wird aus dem Grab hervorgerufen und dem Grabesdunkel entrissen. Was ist das für ein Grab, wenn nicht euer schlechtes Verhalten? Euer Grab ist der Mangel an Glauben… Aus diesem Grab befreit euch Christus; ihr kommt aus dem Grab hervor, wenn ihr das Wort Gottes hört. Und wenn eure Sünde zu schwer ist, als dass die Tränen eurer Buße sie abwaschen könnte, dann treten für euch die Tränen eurer Mutter Kirche ein… Sie tritt für ein jedes ihrer Kinder ein, als wären es lauter einzige Söhne. Und tatsächlich ist sie voller Mitgefühl und erleidet einen ganz mütterlichen und geistlichen Schmerz, wenn sie sieht, dass ihre Kinder durch die Sünde vom Tod dahingerafft werden.
(Hl. Ambrosius, um 340 – 397, Bischof von Mailand und Kirchenlehrer Über das Lukasevangelium, V,89)

Link zu den Bibeltexten des Tages mit Kommentar (Schott)

Links zu den Tagesheiligen:
Hl. Kornelius
Hl. Cyprian
Hl. Euphemia von Chalkedon
Hl. Edith
Hl. Johannes Massías OP
Hl. Julia
Hl. Ludmilla

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Mittwoch, 17. September 2014
Mittwoch der 24. Woche im Jahreskreis

„In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich also die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem sind sie ähnlich? Sie sind wie Kinder, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte (Hochzeitslieder) gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint. Johannes der Täufer ist gekommen, er ißt kein Brot und trinkt keinen Wein, und ihr sagt: Er ist von einem Dämon besessen. Der Menschensohn ist gekommen, er ißt und trinkt; darauf sagt ihr: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder recht bekommen.“ (Lukas 7,31-35).

„Der Apostel Paulus sagt: „Einige wissen nichts von Gott“ (1 Kor 15,34). Ich hingegen sage, dass all diejenigen nichts von Gott wissen, die sich nicht zu Gott bekehren wollen. Denn sie lehnen diese Bekehrung ab aus dem einzigen Grund, dass sie sich diesen Gott feierlich und streng vorstellen, der hingegen doch ganz sanft ist; sie stellen ihn sich hart und ungnädig vor, der doch nur Barmherzigkeit ist; sie denken, er sei gewalttätig und furchtbar, wo er sich doch nur nach unserer Anbetung sehnt. So belügt der Ungläubige sich selbst, indem er sich einen Götzen erschafft, wo er doch Gott kennenlernen könnte, wie er ist. Vor was fürchten sich diese Kleingläubigen? Dass Gott ihnen ihre Sünden nicht verzeiht? Dabei hat er die Sünden mit seinen eigenen Händen ans Kreuz genagelt. Was also fürchten sie noch? Selbst schwach und verwundbar zu sein? Dabei kennt er doch selbst den Lehm, aus dem er uns erschaffen hat (vgl. Gen 2,7). Vor was also haben sie Angst? Zu sehr an die Sünde gewöhnt zu sein, um die Ketten der Gewohnheit zu brechen? Doch der Herr hat befreit, die in Fesseln lagen (vgl. Ps 145,7). Fürchten sie denn, dass Gott, erzürnt durch die Größe ihrer Sünden, zögern würde, ihnen die helfende Hand entgegenzustrecken? Dabei ist dort, wo die Sünde groß ist, die Gnade überfließend (vgl. Röm 5,20). Oder hindert sie die Sorge um ihre Kleider, die Nahrung oder andere Bedürfnisse des Lebens daran, ihre Güter zu verlassen? Doch Gott weiß, dass wir das alles nötig haben (vgl. Mt 6,32). Was wollen sie mehr? Was hindert sie an ihrem Heil? Dass sie Gott nicht kennen, dass sie unseren Worten nicht glauben. Mögen sie doch der Erfahrung anderer Menschen Glauben schenken. „
(Hl. Bernhard von Clairvaux (1090 – 1153), Zisterziensermönch, Abt und Kirchenlehrer 38. Predigt über das Hohelied)

Link zu den Bibeltexten des Tages mit Kommentar (Schott)

Links zu den Tagesheiligen:
Hl. Hildegard von Bingen
Hl. Robert Bellarmin
Hl. Unni
Sel. Anton Maria Schwartz
Hl. Ariane
Hl. Badurad
Hl. Raso Goetghebuer

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Donnerstag, 18. September 2014
Donnerstag der 24. Woche im Jahreskreis

„…Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der Füße gegeben; sie aber hat ihre Tränen über meinen Füßen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet. Du hast mir (zur Begrüßung) keinen Kuß gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufhörlich die Füße geküßt. Du hast mir nicht das Haar mit Öl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden Öl die Füße gesalbt. Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie (mir) so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe. Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben. Da dachten die anderen Gäste: Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt? Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!“ (Lukas 7,36-50).

„Die Kirche bietet allen die Möglichkeit, den Weg der Heiligkeit zu gehen, der der Weg des Christen ist: Sie lässt uns Jesus Christus in den Sakramenten begegnen, besonders in der Beichte und in der Eucharistie; sie gibt uns das Wort Gottes weiter, sie lässt uns in der Nächstenliebe leben, in der Liebe Gottes zu allen. Fragen wir uns also: Lassen wir uns heiligen? Sind wir eine Kirche, die die Sünder ruft und sie mit offenen Armen aufnimmt, die Mut, Hoffnung schenkt oder sind wir eine Kirche, die in sich selbst verschlossen ist? Sind wir eine Kirche, in der man die Liebe Gottes lebt, in der man dem anderen Aufmerksamkeit entgegenbringt, in der man füreinander betet? Eine letzte Frage: Was kann ich tun, der ich mich schwach, zerbrechlich, sündig fühle? Gott sagt zu dir: „Hab keine Angst vor der Heiligkeit, hab keine Angst, dir hohe Ziele zu setzen, dich von Gott lieben und reinigen zu lassen, hab keine Angst, dich vom Heiligen Geist leiten zu lassen.“ Lassen wir uns anstecken von der Heiligkeit Gottes. Jeder Christ ist zur Heiligkeit berufen (vgl. Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 39-42); und die Heiligkeit besteht nicht in erster Linie darin, Außergewöhnliches zu vollbringen, sondern Gott handeln zu lassen. Sie ist die Begegnung unserer Schwachheit mit der Kraft seiner Gnade, sie bedeutet, auf sein Handeln zu vertrauen, das es uns gestattet, in der Liebe zu leben, alles mit Freude und Demut zu tun, zur Ehre Gottes und im Dienst am Nächsten. Es gibt ein berühmtes Wort des französischen Schriftstellers Léon Bloy. In den letzten Augenblicken seines Lebens sagte er: »Es gibt nur eine Traurigkeit im Leben: kein Heiliger zu sein«.“ (Papst Franziskus Generalaudienz am 02.10.2013)

Link zu den Bibeltexten des Tages mit Kommentar (Schott)

Links zu den Tagesheiligen:
Hl. Lambert von Maastricht
Hl. Joseph von Copertino
Hl. Richardis
Hl. Lambert (Lantpert) von Freising

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Freitag, 19. September 2014
Freitag der 24. Woche im Jahreskreis

„In jener Zeit wanderte Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn, außerdem einige Frauen, die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: Maria Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen.“ (Lukas 8,1-3).

Johannes Paul II. erinnert uns: „»Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht« (Joh 4, 10), sagt Jesus zu der Samariterin in einem jener wunderbaren Gespräche, die beweisen, wieviel Achtung er der Würde jeder Frau und ihrer Berufung, die ihr die Teilnahme an seiner messianischen Sendung erlaubt, entgegenbringt… Im Marianischen Jahr möchte die Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit für das »Geheimnis der Frau« und für jede Frau Dank sagen – für das, was das ewige Maß ihrer weiblichen Würde ausmacht, für »Gottes große Taten«, die im Verlauf der Generationen von Menschen in ihr und durch sie geschehen sind. Hat sich schließlich nicht in ihr und durch sie ereignet, was zum Großartigsten in der Geschichte des Menschen auf Erden gehört – die Menschwerdung Gottes selbst?
Die Kirche sagt also Dank für alle Frauen und für jede einzelne: für die Mütter, die Schwestern, die Ehefrauen; für die Frauen, die sich in der Jungfräulichkeit Gott geweiht haben; für die Frauen, die sich den unzähligen Menschen widmen, die die selbstlose Liebe eines anderen Menschen erwarten; für die Frauen, die in ihrer Familie, dem grundlegenden Zeichen menschlicher Gemeinschaft, über das menschliche Dasein wachen; für die Frauen, die berufstätig sind und oft schwere soziale Verantwortung zu tragen haben;…
Die Kirche sagt Dank für alle Äußerungen des weiblichen »Geistes«, die sich im Laufe der Geschichte bei allen Völkern und Nationen gezeigt haben; sie sagt Dank für alle Gnadengaben, mit denen der Heilige Geist die Frauen in der Geschichte des Gottesvolkes beschenkt… Gleichzeitig bittet die Kirche darum, dass diese unschätzbaren »Offenbarungen des Geistes«, (vgl. 1 Kor 12, 4 ff.)… sorgfältig anerkannt und gewertet werden, damit sie gerade in unserer Zeit der Kirche und der ganzen Menschheit »zum gemeinsamen Nutzen« gereichen.“
(Hl. Papst Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben „Mulieris dignitatem/Die Würde der Frau“, § 31)

Link zu den Bibeltexten des Tages mit Kommentar (Schott)

Links zu den Tagesheiligen:
Hl. Januarius
Hl. Lucia vom Berg
Hl. Bertold von Weingarten
Hl. Goërich
Hl. Igor
Hl. Theodor von Canterbury
Hl. Alfonso von Orozco

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Samstag, 20. September 2014
Samstag der 24. Woche im Jahreskreis

„…Der Samen ist das Wort Gottes.
Auf den Weg ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort zwar hören, denen es aber der Teufel dann aus dem Herzen reißt, damit sie nicht glauben und nicht gerettet werden.
Auf den Felsen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort freudig aufnehmen, wenn sie es hören; aber sie haben keine Wurzeln: Eine Zeitlang glauben sie, doch in der Zeit der Prüfung werden sie abtrünnig.
Unter die Dornen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort zwar hören, dann aber weggehen und in den Sorgen, dem Reichtum und den Genüssen des Lebens ersticken, deren Frucht also nicht reift.
Auf guten Boden ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort mit gutem und aufrichtigem Herzen hören, daran festhalten und durch ihre Ausdauer Frucht bringen.“
( Lukas 8,4-15)

„Du bist Diener des heiligen Gottes, ein Verwalter zum Wohle derer, die im selben Dienst stehen wie du. Glaub nicht, dass alle Güter, die du besitzt, zu deinem eigenen Verbrauch bestimmt sind… Mensch, mach es wie die Erde: Trage Früchte wie sie; erweise dich nicht als härter als eine unbeseelte Materie. Die Erde lässt ihre Früchte nicht reifen zu ihrem eigenen Verzehr, sondern zu deinem Nutzen. Und du, du erntest ja auch die Früchte deiner Großherzigkeit, da der Lohn der guten Werke auf die zurückfällt, die sie vollbringen. Du hast den Hungrigen gespeist; was du gegeben hast, kommt mit Zinsen zu dir zurück.
Wie das in die Ackerfurche geworfene Getreidekorn dem Sämann Nutzen bringt, so bringt dir später das Brot, das du dem Hungrigen reichst, großen Gewinn. Wenn also auf Erden die Zeit der Ernte kommt, ist es für dich Zeit, in den Himmel zu säen: „Sät als eure Saat Gerechtigkeit aus“ (Hos 10,12). Warum diese ganze Unruhe? Warum bist du so in Sorge und so voller Eifer, deinen Schatz hinter Mörtel und Steinen einzuschließen? „Guter Ruf ist kostbarer als großer Reichtum“ (Spr 22,1).“

(Hl. Basilius, um 330 – 379, Mönch und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Kirchenlehrer Predigt Nr. 6, über den Reichtum; PG 31,262f)

Link zu den Bibeltexten des Tages mit Kommentar (Schott)

Links zu den Tagesheiligen:
Hl. Andreas Kim Taegon und Hl. Paulus Chong Hasang
Hl. Eustachius
Hl. Giovanni Croese
Hl. José Maria de Yermo y Parres
Sel. Maria Theresa Tauscher
Hl. Warin

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Sonntag, 21. September 2014
25. Sonntag im Jahreskreis

An dieser Stelle freuen wir uns auf eine Deutung des Sonntagsevangeliums durch Josef Bordat. Sein Text wird wie immer ab Freitag Nachmittag online sein!

Link zu den Bibeltexten des Tages

Links zu den Tagesheiligen:
Hl. Matthäus
Debora
Hl. Wulftrud
Jona
Hl. Landelin von Ettenheimmünster

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