Allerheiligen – die Botschaft der Gottesmutter

Treffender könnten die Worte zu Allerheiligen nicht sein: „Betet… und such die Fürsprache aller Heiligen“ (aus der Botschaft der Gottesmutter vom 25. Oktober 2014). Die Frucht, die aus dem Sterben des Weizenkorns wächst und reift; sehen wir, bewundern wir, sind wir. Noch ist die Ernte nicht beendet; Allerheiligen richtet unsern Blick auf die Vollendung, auf das Endziel, für das Gott uns geschaffen und bestimmt hat. Noch seufzen wir unter der Last der Vergänglichkeit, aber uns trägt die Gemeinschaft der durch Gottes Erwählung Berufenen und Geheiligten; uns treibt die Hoffnung, dass auch wir zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes gelangen werden (Schott). Wenn wir also den Blick auf das Endziel richten, können wir die Fürsprache der Heiligen gar nicht auslassen…

Letzte Woche waren meine Frau und ich in Medjugorje, und so haben wir uns gefragt, wie die aktuelle Botschaft lauten würde. Wie könnte es anders sein, die Botschaft berührt die Seele und umfasst die rechte Vorbereitung auf Allerheiligen und ein Leben im Namen Jesu Christi:

*

Botschaft vom 25. Oktober 2014, Medjugorje

„Liebe Kinder!
Betet in dieser Zeit der Gnade
und sucht die Fürsprache aller Heiligen,
die bereits im Licht sind.
Mögen sie euch von Tag zu Tag Vorbild und Ermutigung
auf dem Weg eurer Bekehrung sein.
Meine lieben Kinder, seid euch bewusst,
dass euer Leben kurz und vergänglich ist.
Deshalb, lechzt nach der Ewigkeit
und bereitet eure Herzen im Gebet.
Ich bin mit euch
und halte Fürsprache vor meinem Sohn für jeden von euch,

insbesondere für jene, die sich mir und meinem Sohn geweiht haben.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

*

Heilige Maria, Mutter Gottes: Wie anders als mit „Liebe Kinder“ solltest Du uns ansprechen; als Mutter der Kirche bist Du die Mutter jedes einzelnen Menschen, der sich zur Kirche Deines Sohnes bekennt. „Betet in dieser Zeit der Gnade“ ja, Zeiten der Offenbarung sind eine wahrhaftige Gnade, danke, barmherziger GOTT. „Sucht die Fürsprache aller Heiligen“ danke, JESUS, dass so viele Frauen und Männer Deinem Weg gefolgt sind; alle „die bereits im Licht sind“ dürfen wir anrufen. „Mögen sie tägliches Vorbild sein auf dem Weg der Bekehrung“ ja, es genügt nicht nur der Ruf nach Fürbitten, sondern das Gebet in Worten und Taten ist von uns gefordert. „Seid euch bewusst, dass euer Leben kurz ist“ ja, wir wollen nicht ohne Öl für unsere Lampen angetroffen werden. So sehnen wir uns nach der Ewigkeit, nach dem Leben im Reich des allmächtigen GOTTES. Bitte, liebender GOTT, hilf uns, dass wir uns mit ganzem Herzen Deinem Sohn JESUS durch die Gottesmutter Maria weihen und im täglichen Leben Deinem Willen folgen!

Am Schluss der Botschaften heißt es oftmals: „Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“ Es wäre zuwenig, dies einfach als Grußformel zu begreifen. Pater Slavko hatte das erkannt und schreibt, wie er auf diesen Schlusssatz antwortet: „O Maria, ich nehme Deine Botschaft aus ganzem Herzen an und will dem Vater mit Dir dienen. Segne mich mit Deiner Fülle an Segen, Vater! Amen“ (P. Slavko Barabaric, geb. 1946  nahe Medjugorje, Priester und Autor, gest. am 24. November 2000 auf dem Kreuzberg in Medjugorje, nachedem er den Kreuzweg beendet hatte).

Nach dem Aufruf der Gottesmutter bitten wir am heutigen Festtag alle Heiligen, die uns nahestehen:

Heiliger Stephanus (mein Namenspatron), bitte für uns,
dass auch wir den offenen Himmel über uns erkennen und suchen!

In der Tageslesung heißt es: „Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist“ (1 Joh 3, 1-3).

Heilige Therese von Lisieux (Schutzpatronin dieses Blogs), bitte für uns,
dass wir die täglichen Anfechtungen annehmen und JESUS aufopfern, der für uns am Kreuz gestorben ist.

Der Ruf vor dem heutigen Evangelium lautet: „Halleluja. Halleluja. (So spricht der Herr:) Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Halleluja (Vers: Mt 11, 28). Im Evangelium schließlich werden die Seligpreisungen verkündet: „In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.“ „Arm“ sein heißt auch, sich frei machen von Anhänglichkeiten und vor allem, sich „klein machen“ vor Gott, und im täglichen Leben: Die „kleine“ Therese war ganz groß, wenn es um Demut ging!

Und jetzt lieber Leser, bis Du an der Reihe…

***

Wir freuen uns über deinen Beitrag:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s