WARUM BETEST DU?

zurück zu Beten (Dialog mit Gott)
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Das Stoßgebet bei der Suche nach dem Handy. Das innige Bittgebet in einer Notsituation. Der Dank nach einer bestandenen Prüfung. Das Vaterunser im Gottesdienst. Oder einfach das Innehalten in einem Moment der Stille.
Gebete haben tausend Gesichter.

Warum betest Du? Klar, die Frage könnte auch lauten: Wie, oder wann, oder was betest Du. Aber machen wir es nicht unnötig kompliziert; mit ein wenig Fantasie und Freiheit läßt sich alles Wichtige in meine und Deine Antwort miteinschließen.

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Hinweis: Die Kommentarfunktion beim gleichnamigen Artikel „Warum betest Du?“ auf der Blogseite ist inzwischen geschlossen und alle Antworten wurden hierherkopiert. Wenn Du hier gelandet bist, freuen wir uns sehr über Deine Erfahrungen und dann hinterlasse Deinen Kommentar bitte hier!

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Und jetzt bist Du an der Reihe! Gebete haben 1000 Gesichter. Kannst Du uns beschenken, mit einigen Deiner Gedanken,
warum betest Du?

20 Gedanken zu “WARUM BETEST DU?

  1. Kommentar von Irene vom 06.11.2012

    „Warum betest du?“ ich denke jeder der mal begriffen hat dass nicht er bestimmt sondern gott – was der einfache spruch ausdrückt der mensch denkt -gott lenkt der ist automatisch bei gott angekommen – und vermag auch zu beten.

  2. >„WARUM BETEST DU?“

    Beten reinigt mein Herz von all dem angesammelten Staub..
    und Beten löscht das Feuer meines Gottabgewandten Daseins, es löscht dieses Brennen, diese Unruhe – Beten ist kühlend wie der Mond..
    Beten ist Segen für mich und die gesamte Menschheit..
    Beten erleuchtet mich mit Gottes Wahrheiten..
    Beten macht mich glücklich und schenkt mir die Verbindung zu Gott.

    Ein Leben ohne Gebet ist kein Leben.
    Beten heisst Leben.

    wie soll man beten?
    „Man soll in aller Demut beten, sich niedriger dünkend als das Stroh in der Gasse, duldsamer als ein Baum, frei von falschem Geltungsbewusstsein und stets bereit, anderen allen Respekt zu erweisen, ohne Verehrung für sich selbst zu erwarten. In einer solchen Geisteshaltung kann man `Beten ohne Unterlass´.“

    1. Danke für diesen Beitrag, ich möchte ihn ‚hymnisch‘ nennen.

      Es ist schön, die Bedeutung des Betens in anderen Glaubensrichtungen zu erfahren, wenn ich das recht verstehe, stammt das Zitat von Sri Krisna Caitanyas (16.Jhdt.), welcome Hare Krishna!

      Eine „demütige Haltung“ und das „Beten ohne Unterlass“ sind jedenfalls sehr verbindende Ansätze..!

    2. oh ihr gläubigen, die ihr keine meinung als eure eigene zulasst, bleibt in eurem eigenen gefängnis stecken, schaut nicht nach aussen auf die welt, sondern lest nur ausgewählte bibelstellen. denkt nicht nach sondern glaubt, denn glaube ist höher als wissenschaft oder realität. zumindest am sonntag, denn unter der woche seid ihr normalos, die sich weltlich verhalten. diese schizophrenie sei euch gegönnt. probiert jedoch nicht denkende menschen von eurem wahnsinn zu überzeugen, falls ihr nicht schroff abgewiesen werden wollt. religion und intelligenz vertragen sich nicht.

  3. Ich bete weil ich auf Gott vertraue – und weil ich selbst so klein bin und aus eigener Kraft oft so wenig tun kann. Und weil Gott mir zu hört und mich ernst nimmt – und weil ich ihn liebe.

    1. „…weil Gott mir zu hört“

      Genauso glaube ich das auch, Judith, der allmächtige und barmherzige Gott sieht Dich und hört zu… das ist in vielen Situationen ein ganz großer Trost!

      Wie können sagen und darauf vertrauen, dass unser Gott IMMER für uns da ist…

      „…und mich ernst nimmt.“

      Ja, denn Gott hat jeden von uns von Anfang an gedacht und gewollt, es gibt niemenanden, der uns ernster nimmt!!

      Lg und Gottes Segen,
      Stefan

  4. Ich bete, ich rede mit Jesus und dem Vater, weil sie meine Freunde sind………weil sie die Einzigen auf der Welt sind, von denen ich weiß dass sie mich lieb haben……..egal wie ich gerade drauf bin, egal wieviel ich gerade in meinem Leben hinkriege, es ist sogar egal wie treu ich Jesus gerade nachfolge (es schaffe ihm nachzufolgen)………..Gott ist der Einzige, der mich bis ins Kleinste kennt und versteht, selbst wenn ich mich nicht verstehe und er ist der Einzigste, der es schafft mich in Liebe auszuhalten.

    Darum rede ich mit Gott, darum bete ich.

    1. Liebe Johanna,
      danke für deinen Beitrag…,
      dein Vertrauen in Jesus und Gottvater ist wunderbar – und wird anderen Mut machen auf ihrem Weg!
      Danke und lg,
      Stefan

    2. „Denn wir wissen nicht wie wir beten sollen, wie es gebühret, der Heilige Geist jedoch vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. Denn euer Vater weiss doch, wessen ihr bedürfet, bevor ihr ihn bittet. “ Jesus sagte: Geht in euer Kämmerlein (in die innerste Kammer, euer Herz) und betet und plappert nicht, (macht nicht viele Worte) und hört lieber zu. (Meine Seele ist stille in mir) Herzensgebet, Kontemplatives Gebet, Jesusgebet (Und ich werde zu euch kommen und mich euch offenbaren! Denn wenn sie auch sagen, ich bin da oder dort, glaubt ihnen nicht, denn der Menschensohn ist inwendig in euch.
      Wenn Gott zu den Propheten, zu Abraham und Mose, zu den Aposteln und seinen Jüngern gesprochen hat, dann soll er es heute nicht mehr können? (Altersschwäche kennt er nicht) Denn auch ich kann bezeugen, was ich gehört und gesehen habe, aber auch mir wird genauso nicht geglaubt, wie damals Jesus von Nazareth. Beten ist ein Vorrecht für uns. Gleichzeitig aber sollte einmal darüber nachgedacht werden, wie Jesus selbst gebetet hat: Und er trieb die Jünger von sich und ging auf einen Berg und blieb daselbst die ganze Nacht (und die ganze Zeit bitten, danken, loben, Psalmen singen?) wo er doch selbst das plappern verneinte? Man sollte doch einmal ernsthaft nachforschen und dann den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten. Denn der Vater sucht solche Anbeter, wie Jesus selbst zur Samariterin gesagt hat. Gruss Rudi

  5. (Der letzte Eintrag hier ist ja schon fast zwei Monate alt und ich weiß gar nicht, ob überhaupt noch jemand das hier liest…)

    Ich bete vor allem, um mich selbst an Gott zu erinnern. Als kleines Kind war ich sehr gläubig, aber dann wurde mein Glaube immer schwächer. Erst vor ein paar Wochen habe ich ihn wiedergefunden. Doch ich merke, wie er mir inmitten des Alltags und vieler Ablenkungen zu entgleiten droht – also bete ich, immer nach dem Aufstehen, vor dem Zubettgehen und manchmal auch zwischendurch. Meistens bete ich nur ein Vater Unser, teilweise bringe ich stattdessen oder zusätzlich meine eigenen Überlegungen vor Gott. Ich habe noch einen anderen Grund, zu beten. Ich weiß, dass Gott meine Gedanken kennt, aber dennoch möchte ich Ihm zeigen: Herr, ich fürchte mich mehr vor Dir, als dass ich Dir vertraue, mein Glaube ist schwach – aber er ist da. Ich bitte Dich, hab Erbarmen mit uns.

    1. Danke, Julia!

      Diese Seite „Warum betest Du?“ wird immer wieder besucht, deswegen ist es weiterhin möglich, Kommentare zu schreiben – nochmals danke für deinen Beitrag!

      Ich freue mich mit dir, dass du deinen Glauben wieder gefunden hast, dass du Gott wieder mehr spürst – und dass du dich Ihm öffnest!!

      Wünschen möchte ich dir, dass das Vertrauen größer wird (und bleibt) als die Furcht… wahrscheinlich meinst du Respekt und Ehrerbietung?! Mein Exerzitienleiter hat mich vor kurzem an etwas erinnert: Wenn wir zu Gott sprechen, betreten wir heiligen Boden (!), so wie Moses vor dem Dornbusch – ein schönes Bild, und ein guter, vorbereitender Gedanke beim Gespräch mit dem Herrn!

      Alles Gute auf deinem Weg! Über deinen Besuch freuen wir uns immer!
      Bis bald, Stefan.

  6. Für mich ist es das Hören auf Gott, das zählt, und die Sehnsucht nach Ihm. Ich versuche mir morgens 25 Minuten Zeit dafür zu nehmen. Gelingt mir das nicht, beginnt der Tag anders, es fehlt etwas, ich merke, dass ich ungeduldiger bin. Ich lese immer einen Impuls und meditiere darüber. Das tut mir so gut. Das ständige Hören hilft mir bei wichtigen Entscheidungen.

  7. Ich bete aus Liebe zu Gott und weil ich schwach bin. Weil Jesus das so wollte und weil ich bemerke, warum er es so haben wollte und weil ich weiß, was aus Menschen werden kann, die nicht mehr beten wollen/können.

    Ich bete, um im Gespräch mit Gott zu bleiben und ich bete, um mit der Kirche gemeinsam zu atmen.

    Ich bete auch für andere Menschen und für Menschen, die nicht mehr beten wollen/können.

    Ach, wenn ich es mir recht überlege, so gibt es unzählige Gründe zu beten… und ich habe jetzt nicht einmal die Allerbesten aufgezählt, denn die kann ich nicht leicht in Worte fassen.

  8. Ich bete, um mich mit Gott zu vereinen; seine Liebe, Gnade und Heilkraft zu spüren und sie an meine Nächsten weiterzugeben.

    1. Danke für deinen Beitrag, Sophia!

      Ohne Gott sind wir nichts, mit Gott sind wir alles – meinst du es so? Willst du sagen: Mein Gott, von Dir komme ich, und zu Dir gehe ich?

      Mein Dialog (fast) jeden morgen ist ungefähr so: Mein Gott, nur mit Deiner Hilfe wird dieser Tag gut; bitte schenke mir die Kraft und die Gnade, Dich zu erkennen, und in Deinem Geist zu leben.

      Danke nochmals für Deinen Beitrag,
      Grüße, Stefan.

  9. *HIER SIEHST DU ALLE ANTWORTEN, DIE WIR AUF DAS POSTING ERHALTEN HABEN. DIE KOMMENTARE ZEIGEN VIELE FACETTEN, JEDER FINDET SEINE ART ZU BETEN…*

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    Kommentar von Sabina — Februar 26, 2009

    Mein Leben ist mein Gebet … hört sich komisch irgendwie an und war für mich als Christ nicht immer so. Ich bin auch nicht heilig abgesondert, sondern stinknormal. Aber eines habe ich mittlerweile begriffen: wenn mein Gott und Vater jedoch alles von mir weiß, mich geschaffen hat und mich schon im Mutterleib gesehen und geformt hat, er mein Leben auch in der Zukunft kennt und lenkt und Jesus all mein Mist getragen und mir genommen hat, ich rein gewaschen wurde und täglich den Staub an meinen Füssen ihn bringen darf … vor wem soll ich mich dann noch verstecken?

    Und so ist auch Zwiesprache zwischendurch oder hinter dem Steuer im Auto für mich “Dialog mit Gott”.

    Kommentar von Sabina — Februar 26, 2009 #

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    Kommentar von manuvita — Februar 26, 2009

    “Unbeflecktes Herz Mariens, sei unsere Rettung. Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue auf Dich.”
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    Dieses Gebet spreche ich öfters am Tag in den unterschiedlichsten Situationen, um uns – alle Kinder Gottes – immer wieder neu dem Schutz Mariens anzuempfehlen. Dabei ist ein wichtiger Gedanke für mich, mit Maria auf Jesus zu schauen.
    Mit diesem kurzen Gebet wächst mein Vertrauen auf die Barmherzigkeit Jesu und ich fühle, dass ich Gottes geliebtes Kind bin.

    Kommentar von manuvita — Februar 26, 2009 #

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    #Antwort von zeitzubeten:
    Diese Form des Betens zeigt, dass man mit wenigen Worten immer und überall eine Verbindung zu Jesus herstellen kann.
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    Das Bild, mit Maria auf den Gottessohn schauen zu dürfen, ist auch mir eine Hilfe geworden: Wenn nicht die Mutter, wer sonst könnte uns das Kind liebevoller zeigen und näher bringen?

    antwort von zeitzubeten — Februar 26, 2009 #

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    Kommentar von curioustraveller — Februar 24, 2009 #

    Uhhh warum ich bete, darüber habe ich mir nie wirklich Gedanken gemacht… vermutlich, weil es ein völlig natürlicher Teil des Lebens mit Jesus ist … oder sein sollte.
    Es gibt Situationen, da bete ich unbewusst, ganz von selbst, wenn ich z.B. von einem wunderschönen Anblick in der Natur überwältigt werde (ich bete nicht die Natur an, sondern ihren Schöpfer!). Ich kenne die Stoßgebete, überschäumenden Dank, Fürbitte für andere und auch das ganz simple Verharren in Gottes Gegenwart – ohne dabei viele Worte zu machen.

    Kommentar von curioustraveller — Februar 24, 2009 #

    #antwort von zeitzubeten:
    Interessant ist ja, dass noch keiner der lesenswerten (!) Beiträge als Grund für ein Gebet davon spricht, mit Gott und sich selber ins Reine zu kommen… dabei ist das sicher auch einer der vielen Gründe, mit Gott ins Gespräch zu kommen.

    Danke jedenfalls, curioustraveller, für Deinen Beitrag!!

    o

    #Antwort von curioustraveller:
    Hm, kann daran liegen, dass das mit Gott und sich ins Reine kommen schon etwas spezifischer ist bzw. verstanden wird. Gebet ist hat ja so viel mehr Facetten… Aber Du hast natürlich recht. Wobei andere das vielleicht anders umschreiben würden…

    Schönes Thema b.t.w.

    antwort von curioustraveller — Februar 25, 2009 # +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Kommentar von andy55 — Februar 24, 2009 #

    Beten ist für mich heute in erster Linie Austausch mit Gott.
    Früher wurde ich dazu erzogen, eine gewisse Gebetshaltung (knien, Hände falten) einzunehmen, ehrerbietige Worte zu benutzen und möglichst “geistliche” Inhalte zu formulieren.
    Heute bete ich weniger zu bestimmten Zeiten oder Gelegenheiten, sondern rede oft – einfach so – mit meinem Herrn. Sage ihm, wenn ich mich über den Sonnenuntergang freue oder den guten Wein, bringe ihm meinen Ärger oder Frust. Manchmal auch ohne Worte mit dem “Du weisst schon…”.
    Im Vergleich ist Beten für mich ähnlich wie das Leben mit meiner Frau: Auf mehreren Kommunikationsebenen, aber man muss und darf sich artikulieren, damit der Andere weiss, was mich beschäftigt. Und Gott nutzt ja wiederum auch seine Möglichkeiten, mich zu kontaktieren…

    Kommentar von andy55 — Februar 24, 2009 #

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    #Antwort von zeitzubeten:
    Das wäre ja auch interessant, wie Gott “die Möglichkeiten nutzt, Dich zu kontaktieren” – auch daraus ergibt sich vermutlich ein Grund oder jedenfalls ein Anlaß, wieder zu beten..
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    Danke für Deinen Beitrag, andy55!

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    Kommentar von wegbegleiter — Februar 23, 2009 #

    Ich bete, weil Gespräch ein tiefer Ausdruck einer intimen Beziehung ist. Ich bete, weil ich damit in eine fremde, neue und aufregende Realität eindringe und sie ein Stückchen auf die Erde hole: das Reich Gottes.
    Ich bete zu Vater, Sohn und Heiliger Geist (und nicht zu Maria und den Heiligen, den kleinen Seitenhieb konnte ich mir dann doch nicht verkneifen…;-D), weil sie drei Gesichter und Seinsweisen des einen Gottes sind und ich es einfach genieße, als Kind Gottes direkt mit dem Vater verbunden zu sein – unmittelbar, nackt, ungeschützt, authentisch.
    Ich bete in Sprachen, wenn es mich überkommt oder mir die Worte fehlen…

    Kommentar von wegbegleiter — Februar 23, 2009 # | Bearbeiten
    Antworten

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    #Antwort von rotegraefin:
    Wenn Du lieber zu dem Gott betest, der den weiblichen Teil Gottes ignoriert und damit Neid Eifersucht und Mord herauf beschwörst, ist das natürlich Deine Entscheidung. Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen und zwar als Mann und als Frau. Danach haben wir erst durch die Erkenntnis von Gut und Böse das Paradies verloren haben. Erst wer wieder erkennt, dass alles so wie es ist gut ist, weiß auch dass das Reich Gottes da ist. Um diese Erkenntnis bete ich bei allen Menschen.

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    Kommentar von Amica — Februar 23, 2009

    Im Blog betezujesus wird gefragt: “Warum betest Du?” Während über das Wie oft geredet wird, fragt man in gläubigen Kreisen meistens nicht nach dem Warum. Für mich gibt es eigentlich einen sehr guten Grund zum Beten: Jesus hat uns selbst immer wieder dazu aufgefordert. Eine sehr ‘motivierende’ Grundlage bietet zum Beispiel Joh 15,7: “Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.” Natürlich geht es auch darum, die Verbindung zu halten – nicht nur, weil Jesus sagt: “Getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen” (Joh 15,5), sondern auch, weil mir Gott wichtig ist. Wichtiger als jeder Mensch, den ich kenne. Ich möchte in einer Beziehung zu Gott stehen, ich sehne mich danach. Und da wär’s doch doof, die Verbindung abreißen zu lassen.

    Kommentar von Amica — Februar 23, 2009 #

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    #Antwort von zeitzubeten:
    “Ich möchte in einer Beziehung zu Gott stehen, ich sehne mich danach.”
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    Ist das nicht ein tiefer Grund zu Beten.? Weil das Sehnen nach Gott mit der Zeit immer stärker wird? (Und umgekehrt in Phasen der Trockenheit die Trennung von IHM umso stärker zu spüren ist?)
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    Danke, Amica!

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    Kommentar von donralfo — Februar 23, 2009

    Wie schon oben erwähnt haben Gebete tausende Gesichter, je nach Lebensalter, Umständen und Motivation.
    Ich denke meine Hauptgründe zu beten waren entweder weil ich auf irgendeine Weise Hilfe von Gott brauchte, oder weil ich einfach seine Nähe spüren wollte. Wenn ich seine Nähe oder Hilfe spüre danke ich ihm einfach ganz natürlich wie einem guten Freund oder Vater.
    Eine große Motivation ist auch das Leid von anderen, mögen sie mir nahestehen oder mich sonst irgendwie berühren. Außerdem liebe ich es Gottes Stimme in meinem Herzen zu hören. Ich bin einfach neugierig, was ER mir zu sagen hat.

    Kommentar von donralfo — Februar 23, 2009 #

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    #Antwort von zeitzubeten:
    “Hilfe von Gott brauchen…” genauso einfach ist es, ER ist ja da für uns, also können wir ihn auch ansprechen.
    …sicher nicht für den neuen Flachbildfernseher, aber für geistliche und liebende Hilfe, die wir anderen weitergeben können…!
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    Danke Dir, DonRalfo!!

    antwort von .kroski — Februar 25, 2009 #

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    Kommentar von Elsa — Februar 22, 2009

    Da ich vom Yoga her kam, war für mich Meditation ganz entscheidend, es war die erste Gebetsform, die ich kannte (neben dem auswendig gelernten Vaterunser und Psalm 23, die ich aber erst jetzt wieder bete). Die Stille Anbetung fand ich deshalb ganz fantastisch für mich, und daneben half sie mir, ein Verhältnis zum Allerheiligsten zu bekommen, als ehemalige Protestantin war mir das ein echtes Anliegen. Heute bete ich besonders gerne Psalmen, traditionelle Formen wie alle möglichen Rosenkränze oder einfach mal schnell “zwischendurch” ein Ave Maria oder den Satz des Herzensgebets. Mit dem Praktizieren wuchs mein Vertrauen, ich hatte erstaunliche Erhörungen, aber ich bete natürlich nicht nur deswegen, sondern um mein Vertrauen weiter zu entfalten (welches mir öfter und vor meiner Bekehrung absolut mangelte). Gebet ist für mich nach wie vor spirituelle Übung, etwas, was man sich jeden Tag neu aneignen kann und darf. Vom Beten ohne Unterlass bin ich noch weit entfernt, aber ich freue mich jeden Tag über die neue Gelegenheit, wieder ein Stück mehr zu erfahren dadurch.
    Lieben Gruß
    Elsa

    Kommentar von Elsa — Februar 22, 2009 #

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    #Antwort von zeitzubeten:
    “Die Stille Anbetung … half mir, ein Verhältnis zum Allerheiligsten zu bekommen, als ehemalige Protestantin war mir das ein echtes Anliegen.” … ” Heute… bete ich, um mein Vertrauen weiter zu entfalten (welches mir öfter und vor meiner Bekehrung absolut mangelte).
    +
    Die intensivste Gemeinschaft mit Jesus Christus einerseits, und die Entfaltung eines tiefen Vertrauens: Ist es nicht fantastisch, was durch Beten möglich werden kann?
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    Danke Dir sehr, Elsa!!

    Antwort von zeitzubeten — Februar 23, 2009 #

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    Kommentar von alipius — Februar 22, 2009

    Weil Gott mich hört.

    Kommentar von alipius — Februar 22, 2009 # | Bearbeiten
    Antworten

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    #antwort von zeitzubeten:
    “WEIL GOTT MICH HÖRT.”
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    Dieser kurze Kommentar soll nicht untergehen!!!
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    Aus diesem beitrag von alipius spricht echtes und tiefes Vertrauen, ein Trost für uns alle: ER ist immer da für uns.
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    Danke, alipius!!

    Antwort von zeitzubeten — Februar 23, 2009 #

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    kommentar von zeitzubeten – Februar 23, 2009

    Dieses Zitat habe ich bei Kerstin http://www.kerstin.down-to-earth.de/ gefunden, und es spiegelt auch bei mir bestimmte Betsituationen wider:

    “Wenn Gott auf meine Gebete hin nicht offensichtlich reagiert, fürchte ich, er hat nicht hingehört, werde drängelnder, lauter, ängstlicher…
    Vielleicht sollte ich eine andere Strategie ausprobieren. Wenn er schweigt, einfach fragen: “Magst du mir sagen, wie ich dein Schweigen deuten kann?”

    Das ist keine direkte Antwort auf die Frage “Warum bete ich” …und doch kann ich sagen, dass ich gerade in trockenen und ungeduldigen Zeiten “um das Beten kämpfe”, weil ich dann wieder lernen kann, Gott in meiner Seele zu spüren und zu hören.

    Kommentar von zeitzubeten — Februar 22, 2009 #

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    kommentar von rotegraefin – Februar 22, 2009

    Ich habe als Kleinkind einen schrecklichen Streit zwischen meinen Eltern beobachtet; der Streit meiner Eltern ging ums Beten. Mein Vater wollte meine Mutter zwingen zu beten.
    Ich habe mir dann lange Zeit keine Gedanken um das Gebet gemacht und nach meiner 1. Bekehrung, habe ich mir dann gesagt, mein ganzes Leben ist Gebet.
    Dann ging ich in ein Kloster und fand alles herrlich. Dort wurde ich entlassen, weil mein Kontakt zu Gott nicht stimmte, wenn ich wütend wurde. Ich konnte dann keinen Psalm mehr beten ohne zu weinen. Deswegen habe ich es gelassen. Bei den kleinen Schwestern Jesu lernte ich dann das stille Verweilen vor der Eucharistie kennen und schätzen.

    Heute weiß ich Gott ist immer da. Ich muss nicht an ihn denken. Er denkt an mich und mein ganzes Leben ist wieder ein Gebet.

    Kommentar von rotegraefin — Februar 22, 2009 #

    *
    #antwort von zeitzubeten:
    “…nach meiner 1. Bekehrung, habe ich mir dann gesagt, mein ganzes Leben ist Gebet.”
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    Wie du von ‘Bekehrung’ zu ‘das ganze Leben ist ein Gebet’ kommst, ist für mich nicht gut verständlich… vielleicht könntest du noch etwas dazu sagen :-) ?

    Grüße, Stefan

    o
    #antwort von rotegraefin:
    Das kann ich gut verstehen Stefan, dass Du mich nicht verstehen kannst. Mit Deiner Verteidigung und Inschutznahme der Autorität des Papstes, bist Du ja auch ganz offensichtlich blind für seine Fehler. Damit bleiben sie ja auch unkorrigiert und ungesühnt.

    Ich habe vorher einem Gott den Rücken gekehrt und von dem will ich nichts wissen, dessen Wille es sein soll das Kinder sterben und verunglücken. Der den straft den er liebt. Von einer solchen Liebe will ich nichts wissen.

    Gott der mich nach Psalm 139 geschaffen hat, bedarf meiner Gebete nicht. Er ist ein guter Vater und eine gute Mutter, der sich über die Freiheit seiner Kinder freut. Ich war einfach bloß glücklich etwas von dem wiedergefunden zu haben, was mir als Kind selbstverständlich gewesen war.

    Zu Atheisten sage ich heute: “Sie brauchen nicht an Gott zu glauben. Ich tue es für sie mit. Außerdem können sie keinen Atemzug tun ohne ihn.”

    Dann kann ich mit ihnen zusammen dem wichtigen Thema der Gerechtigkeit zu wenden und habe unnötige und überflüssige Diskussionen gespart ob es nun einen Gott gibt oder nicht.

    antwort von rotegraefin — Februar 26, 2009

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    Kommentar von sixtusdictus – Februar 22, 2009

    Ich bete, weil mein Glaube an Gott mit jedem Gebet fester und inniger wird. Beten befreit die Seele von allen Ängsten. Ich bitte Gott mit jedem Gebet um seinen Segen für meine Familie und mich.

    Kommentar von sixtusdictus — Februar 22, 2009 #

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    Kommentar von Georg – Februar 22, 2009

    Ich antworte mit dem Beginn des heutigen Tagesevangeliums:”Als Jesus nach Karfanaum zurückkam, wurde bekannt, daß er wieder zuhause war und es versammelten sich viele Menschen…..”(Mk 2)
    Beten ist für mich in erster Linie: diese Freundschaft mit dem Herrn zu pflegen,bei Ihm zuhause zu sein, ihn hören, ihn betrachten, mit ihm reden, auch von ihm beten zu lernen, …zum Beispiel mit ihm die Psalmen beten, mit Ihm in die “Einsamkeit” gehen, besonders gern in der Nacht oder sehr früh am morgen, bevor es hell wird… Mich fasziniert der Gedanke, dass Jesus offensichtlich im Haus des Petrus in Kafarnaum zuhause war und dass sich da ein richtiger Freundeskreis um ihn bildete… genau das ist auch beten für mich: in der Gemeinschaft der Freunde Jesu, die er selber seine Familie nennt (vgl. auch Ratzinger/Benedikt XVI, Jesus von Nazareth) zu sein und gemeinsam zu beten….
    Heute nachmittag fiel mir die Geschichte einer Seele der Hl.Therese von Lisieux in die Hand und da beschreibt sie auch die dunkle Seite des Betens, wo sie keinen klaren Gedanken fassen kann (und derlei Erfahrungen mache ich auch phasenweise — wer nicht?) da schreibt sie:
    In solchen Situationen nimmt sie das Vater unser und das Gegrüßet seist du Maria und betet es langsam — wie ein Kind das die Worte seiner Mutter/seines Vaters nachahmt; was gibt es Schöneres?….

    Kommentar von Georg — Februar 22, 2009 #

    *
    #antwort von zeitzubeten:
    Danke auch für den Hinweis auf die “kleine Therese” (heilige Theresia vom Kinde Jesu).
    +
    Für mich wird sie so unwahrscheinlich “groß”, wenn sie uns mit kleinen Anleitungen und Erfahrungen hilft, z.B. über kurze Stoßgebete Gott wieder anzusprechen, wieder “einen Schwung des Herzens” zu Jesus Christus zu machen!
    +
    Danke Dir, Georg!!

    Antwort von zeitzubeten — Februar 23, 2009 #

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    kommentar von querkraft – Februar 22. 2009

    Ich bete abends, weil ich dabei innerlich zur Ruhe komme. Ich spreche mit Gott und danke ihm für den Tag. Ich bitte darum, dass er mir Energie schenkt und dass er mich weiterhin auf meinem Weg begleitet. Zum Schluss sage ich ihm Dank dafür, dass er für uns einfach da ist!

    Kommentar von querkraft — Februar 22, 2009 # | Bearbeiten
    Antworten

    *
    #antwort von zeitzubeten:
    “Innerlich zur Ruhe kommen…” Ist das nicht schön? Und es erinnert an Augustinus, der sagt: Erst wenn wir wirklich bei Dir, großer Gott, ankommen, findet unser Herz Ruhe…!

    Danke, querkraft!

    Antwort von zeitzubeten — Februar 23, 2009 #

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    Kommentar von theolounge – Februar 22, 2009

    Ich bete manchmal, wenn ich für Kleinigkeiten dankbar bin, aber auch für den Segen und Schutz und Leitung Gottes für mich und die mir anvertrauten Menschen.

    Kommentar von theolounge — Februar 22, 2009 #

    *
    #antwort von zeitzubeten:
    “Beten für die mir anvertrauten Menschen…” das ist ja auch eine Art Sühnegebet:

    So wie Christus für uns gehandelt und gebetet hat, können wir das für unsere Lieben, unsere Nächsten und Fernsten tun, und nehmen dabei ein klein wenig am Erlösungswerk Christi teil…. ein schöner Gedanke finde ich, besser gesagt eine schöne Chance, Jesus näher zu kommen!

    Danke für Deinen Beitrag, Marc!

    Antwort von zeitzubeten — Februar 23, 2009 #

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    Kommentar von .kroski – Februar 22, 2009

    Woran ich gerne denke, ist einfach Zeit mit Gott, Zeit mit Jesus zu verbringen.
    Diese Zeit ist ohnehin nur ein kleiner Teil der Zeit, die mir (für mich, die Familie, die Freunde) zur Verfügung steht…

    Kommentar von .kroski — Februar 22, 2009 # | Bearbeiten
    Antworten

    *
    #antwort von rotegraefin:
    Wie kann das sein, wenn Gott überall ist, ist er dann nicht auch in Deiner übrigen Zeit?
    Ich verstehe diese merkwürdige Trennung nicht. Wo die Liebe ist, da ist doch Gott, oder liebst Du Deine Familie und Deine Freunde nicht?

    Antwort von rotegraefin — Februar 26, 2009 #
    o

    #antwort von zeitzubeten:
    Das will ich gerne aufklären: Es gibt keine Trennung, da kann ich dir nur zustimmen, Gott ist immer und überall. Ich meine ja auch etwas anderes:
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    Die Rede ist von meiner Bereitschaft, auf den dreieinigen Gott zuzugehen. Also ganz bewusst im Gebet und in der Anbetung meine Zeit zu schenken.
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    Es gibt genug Menschen, die sich diese Zeit nicht oder nicht mehr nehmen. “Ich will nicht.” “Was bringt das.” “Ich habe einfach keine Zeit.” Diese Antworten sind ganz typisch, wenn sie zu einer Anbetung eingeladen werden.
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    Für meinen Teil möchte ich Gott immer wieder “zeitzubeten” anbieten, eben weil ER immer da ist, und ich bewusst darauf antworten möchte.
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    Danke für dein Nachfragen :-)
    LG, Stefan

    Antwort von zeitzubeten — Februar 26, 2009 #

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