MEDJUGORJE

Das ist die Erziehung durch die Gottesmutter:

In Lourdes war das Symbol Wasser, das Reinigung und Taufe bedeutet und die Immaculata bezeichnet.

In Fatima ging die Mission in eine andere Richtung: Gebet, Glaube, Opfer.

In Medjugorje ist alles auf die Eucharistie und die Beichte als Vorbereitung darauf konzentriert.

(P. Leo Maasburg)

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Wer Međugorje schon besucht hat, und sich nicht von Devotionaliengeschäften und Reisebussen hat ablenken lassen, der versteht die Aussage: Međugorje ist ein ganz besonderer Ort des Gebets.

Mittlerweile hat sich der abgelegene Ort in der Herzegowina zum drittgrößten Marienwallfahrtsort Europas – gemessen an den Besucherzahlen – entwickelt. Im Jahr 2011 wurden nach Angaben der Pfarre Međugorje rund 2 Millionen Kommunionen ausgeteilt und 41.094 Priester haben konzelebriert. Wie ist das möglich? Es ist nur mit „himmlischen Kräften“ denkbar, dass an einem Ort über mehrere Jahrzehnte hinweg (seit dem 24. Juni 1981) eine ungebrochene Marienverehrung und Gebetsstätte aufgeblüht ist.

Auf dem Blog ZEIT ZU BETEN werden in unregelmäßigen Abständen Beiträge zum Thema Međugorje veröffentlicht. Damit soll dem Urteil der katholischen Kirche über die Authentizität der Marienerscheinungen in Međugorje nicht vorgegriffen werden. Hier werden persönliche Überzeugungen und Darstellungen von Zeugen der Ereignisse, die sich auf Međugorje beziehen, wiedergegeben.

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Erscheinungsberg (Podbrdo)

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Kurze Darstellung der Ereignisse von Medjugorje

Im Herzen der Herzegowina, im ehemaligen Jugoslawien, liegt am Fuß zweier Flügel, dem Krizevac und dem Podbro, ein kroatisches Dorf von eintausend Einwohnern. Daher bezieht es auch seinen Namen: Međugorje  –  „Zwischen den Bergen“. Dort findet man eine ausschließlich bäuerliche Bevölkerung, die mehr schlecht als recht von der harten Arbeit des Tabak- und Weinanbaus lebt. Die politische Situation ist bedrückend, denn die Miliz der Kommunisten ist überall gegenwärtig. Die Pfarrei wird von einem leidenschaftlichen Franziskaner betreut, dem Pater Jozo Zovko.

Am 24. Juni 1981, dem Fest des heiligen Johannes des Täufers, des Vorläufers Jesu, geschieht das, was das Leben des ganzen Dorfes verwandeln sollte: einige Jugendliche sehen auf dem kleinen Weg, der zum Podbrdo hinaufführt, eine leuchtende Frauengestalt. Diese Dame hält ein Kind in ihren Armen. Am 25. Juni kommt sie wieder und gibt sich zu erkennen: „Ich bin die selige Jungfrau Maria“.

Die Gruppe der sechs Seher besteht nun endgültig aus folgenden Jugendlichen: Marija Pavlovic, Vicka Ivankovic, Mirjana Dragicevic, Ivanka Ivankovic, Ivan Dragicevic und Jakov Colo.

Die Gospa (kroatischer Name für Unsere Liebe Frau) erscheint von nun an jeden Tag und gibt den Kindern Botschaften für sie selbst, für die Pfarrei und für die ganze Welt: es sind Botschaften des Friedens, der Umkehr und der Liebe, die die Menschheit, die sich von Gott entfernt hat und in der Finsternis wandelt, zu seinem Herzen zurückbringen wollen.

Seit 1987 werden diese Botschaften monatlich gegeben. Außerdem vertraut die Gospa jedem Seher Geheimnisse an, die zu einem von ihr festgelegten Zeitpunkt durch einen Priester, den der Seher auswählt, bekannt gegeben werden.

Pater Jozo ist sehr bald von der Echtheit der Erscheinungen der Jungfrau überzeugt, da er sie selbst einmal in der Kirche sieht. Doch nachdem sich der Bischof von Mostar, Monsignore Zanic, zunächst zu den Erscheinungen bekannt hatte, erklärte er nun, dass es sich dabei um eine Erfindung der Franziskaner handle. So entsteht eine Spaltung, die bis heute andauert.

1986 übergibt Monsignore Zanic Kardinal Ratzinger einen negativen Bericht über die Erscheinungen, aber Letzterer entzieht ihm die Urteilsbefugnis und setzt eine neue Untersuchungskommission ein, die sich unter dem Vorsitz von Monsignore Komariza (Banja Luka) aus mehreren jugoslawischen Bischöfen konstituiert.

Im April 1991 anerkennt sie Međugorje offiziell als Ort des Gebetes und gestattet die Verehrung: private Pilgerfahrten sind erlaubt. Am 21. August 1996 legt Dr. Navarro Valls, der Sprecher des Heiligen Stuhls, die Position des Vatikans klar dar: „Jeder der will, kann sich nach Medjugorje begeben und sich von Priestern begleiten lassen.“

Im März 2010 ernennt Benedikt XVI. eine Kommission, die das Phänomen von Medjugorje untersuchen soll, das inzwischen unter den am meisten besuchten Wallfahrtsorten Europas an der dritten Stelle steht. Im Mittelpunkt soll nicht die Bewertung der Phänomene stehen, sondern das geistliche Leben und die Begleitung der Pilger. Diese Kommission, die an der Kongregation für die Glaubenslehre gebunden ist, arbeitet unter dem Vorsitz von Kardinal Camillo Ruini, dem ehemaligen Vikar des Papstes in der Diözese Rom.

Sie schließt Kardinäle, Bischöfe und Fachleute ein, die unter dem Siegel der Verschwiegenheit arbeiten und ihre Arbeit dann an dieses Dikasterium weiterleiten. Der Kardinal stellt die Verbindung zwischen Medjugorje und dem Papst unter anderem auf der Ebene der Informationen her.

Beten wir viel für ihn und für alle, die an diesem Dossier arbeiten, denn sie haben eine große Verantwortung vor Gott und vor den Menschen. Vergessen wir nicht, dass über diese Kommissionen hinaus die Gospa selbst das Dossier von Medjugorje in den Händen hält. Um die Verwirklichung ihres Plans zu beschleunigen, ist jeder von uns wichtig!

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Rosenkranzstationen auf dem Anstieg zum Erscheinungsberg

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Früchte von Medjugorje

An den Früchten sollt ihr sie erkennen… und über die Jahre ist vieles fruchtbar geworden in Medjugorje und darüber hinaus. Wenn wir von den messbaren (aber nicht so wesentlichen) Besucherzahlen und den vielen nicht messbaren (aber wesentlichen!) Bekehrungen absehen, dann gibt es auch konkrete Initiativen, die auf Medjugorje zurückgehen, oder sich hier niedergelassen haben. Beispielhaft seien genannt:

Link zu >>> Mary’s Meals

1992 während des Balkan-Konflikts startete Magnus und Fergus MacFarlane-Barrow einen regionalen Aufruf nach Decken und Nahrungsmittel. Sie füllten einen Landrover mit Hilfsmitteln und brachten die Ladung nach Međugorje. Die Brüder, 25 und 27 Jahre alt, kehrten in ihre Heimat nach Schottland zurück und wollten ihre Arbeit als Fischer wieder aufnehmen. Doch während ihrer Abwesenheit war die Garage ihrer Eltern mit weiteren Hilfsgütern zugestellt worden. Magnus McFarlane-Barrow nahm sich eine Auszeit, um die Hilfsgüter, so lange sie benötigt wurden und von Spendern zur Verfügung gestellt wurden, in das Krisengebiet zu transportieren. Seitdem ist er nie wieder in seinen alten Beruf zurückgekehrt. Die Spenden flossen weiter und das Projekt wurde als Hilfsorganisation angemeldet und erhielt zunächst die Bezeichnung „Scottish International Relief“.

Link zu >>> Loretto (Österreich)

Die Loretto-Gemeinschaft ist eine private Initiative (Verein) von Jugendlichen aus Österreich. 1987 trafen sich nach einer Wallfahrt zum Bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje drei Studenten in einer Studenten-WG in Wien regelmäßig zum Gebet. Sie beteten den Rosenkranz, sangen Lobpreislieder und vertrauten Gott in freien Gebeten ihren Dank und ihre Bitten an. Noch im selben Jahr gründete der Salzburger Georg Mayr Melnhof den ersten Gebetskreis in Wien. Im Laufe der Jahre entstanden in ganz Österreich weitere Gebetskreise, seit 2002 ein „geistliches Zentrum“ in Salzburg und seit 2008 „Familien-Sonntage“. Diese Apostolate werden von der Loretto Gemeinschaft getragen. Der Name Loretto ist die deutsche Schreibweise des italienischen Wallfahrtsortes Loreto, wo der Tradition nach das Haus Mariens steht. Der Engel des Herrn (Angelus), ein christliches Gebet über die Menschwerdung Christi, ist prägend für die Spiritualität der „Lorettos“. Sie wollen „marianisch“ leben und wie Maria den Heiligen Geist empfangen und sich als „Magd des Herrn“ verstehen, in deren Leben Gott „Fleisch“ werden kann.

Gemeinschaften, die sich in Medjugorje niedergelassen haben:

Link zu >>> Cenacolo
Link zu >>> Gemeinschaft der Seligpreisungen

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Die Muttergottes Statue am Erscheinungsberg

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Links zu Beiträgen mit dem Thema Međugorje

auf ZEIT ZU BETEN

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>>> Myriam, mein bester Rabbi!

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>>> Erfüllte Tage am Ort des Gebets

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>>> Was heißt “glauben” – Gedanken nach Međugorje

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>>> Pilgerfahrt nach Međugorje – ein Bericht

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>>> Ruf zu Gott

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Links zu Webseiten über Međugorje

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Deutschland:

Međugorje.hr
Totus Tuus.de
Gospa.de
Međugorje.de

Österreich:

Gebetsaktion.at
Međugorje.at

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5 Gedanken zu “MEDJUGORJE

    1. Die Erscheinungen und Botschaften der Gospa in Medjugorje sind Wegweisungen für uns Menschen zur Bewältigung der Probleme und Sorgen unserer materialistischen Zeit. Ave Maria ! Danke für deine Botschaften und Hilfen!

  1. Die Eindrücke in Medjugorje waren für mich richtungsweisend und überwältigend. Ein Erlebnis während einer Erscheinung war für mich unbeschreiblich und hat mich von der Anwesenheit der Gottesmutter überzeugt.

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