Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

 

Der von Johannes Paul II. am 30. April 2000 heiliggesprochenen Schwester Maria Faustyna Kowalska ist es zu danken, dass der Sonntag nach Ostern der Göttlichen Barmherzigkeit gewidmet ist. Genauer gesagt ist der 1905 geborenen Schwester Faustyna die Offenbarung Jesu Christi zuteil geworden, sich für die Widmung dieses Tages einzusetzen – und auf Betreiben von Papst Johannes Paul II. ist dieser Sonntag in den liturgischen Kalender aufgenommen worden.

Das restaurierte Originalbild: Sr. Faustynas Jesus-Vision

„An diesem Tag ist das Innere meiner Barmherzigkeit geöffnet; ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle meiner Barmherzigkeit nähern.“

(Tagebuch, Abschnitt 699)

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In einer Heiligen Messe im Stift Heiligenkreuz hat P. Bernhard Vošicky eine weitere Gnadenbotschaft hervorgehoben, die auf die Wiederkunft Jesu bezogen ist:

„Noch bevor ich als gerechter Richter kommen werde, komme ich als König der Barmherzigkeit.“

(Tagebuch, Abschnitt 83)

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Vermutlich wird niemand von sich sagen können, dass er auf die Stunde des Gerichts vorbereitet ist. So ist es ein großer Trost, dass alle Menschen guten Willens auf die Göttliche Barmherzigkeit vertrauen dürfen. Nachsatz:

„Wer nicht durch die Pforten meiner Barmherzigkeit gehen will, der muß durch die Tür meiner Gerechtigkeit gehen.“

(Tagebuch, Abschnitt 83)

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Der Barmherzigkeitssonntag fällt auf den „Weißen Sonntag“, den „2. Sonntag der Osterzeit“.  Der Ursprung der Bezeichnung „Weißer Sonntag“ ist nicht gewiss. Wahrscheinlich hängt er mit den weißen Taufgewändern zusammen, die in der frühen Kirche von den in der Osternacht Getauften bis zu diesem Tag getragen wurden. Der früheste Termin des Weißen Sonntags ist der 29. März, der späteste Termin ist der 2. Mai.

In der katholischen Lesordnung ist als Evangelium in allen drei Lesejahren Joh 20,19–29 EU vorgesehen. Die ersten Lesungen Apg 2,41–45 EU (A), Apg 4,32–35 EU (B) und Apg 5,12–16 EU (C) berichten vom Leben in der Urgemeinde. Die zweiten Lesungen 1 Petr 1,3–9 EU (A), 1 Joh 5,1–6 EU (B) und Offb 1,9–11a.12f.17–19 EU (C) betonen die Hoffnung, die in der Überwindung des Todes durch Christus für die Gläubigen liegt.

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