Marianische Ausrichtungen im Glauben

*Es lohnt sich, von Maria zu lernen: sie war vollkommen bereit, Christus in ihr Leben aufzunehmen;

bitten wir die Jungfrau Maria, uns zu lehren, unseren Glauben im Alltag zu leben (Papst Franziskus).

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„[Es gilt] all das erneut und vertieft zu bedenken, was das Konzil über die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria im Geheimnis Christi und der Kirche gesagt hat und worauf sich die Betrachtungen dieser Enzyklika beziehen“ (Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris Mater).

  • Maria im Geheimnis Christi“: Gemäß dem englischen Gruß („Voll der Gnade“), dem Gruß ihrer Base Elisabeth („Selig ist, die geglaubt hat“) und dem Wort Jesu am Kreuz an Johannes („Siehe, deine Mutter“) wird an die Lehre des II. Vatikanischen Konzils (Lumen Gentium 8) angeknüpft.
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  • Die Gottesmutter inmitten der pilgernden Kirche“: Unter diesem Titel greift der Papst das konziliare Anliegen „Maria im Geheimnis der Kirche“ auf und hebt dabei drei Hauptideen hervor: dass die Kirche als Volk Gottes in allen Völkern der Erde verwurzelt ist, dass die Einheit aller Christen ein wesentliches Ziel auf dem Weg der Kirche darstellt und dass die Kirche wie Maria auf ihrem Pilgerweg durch die Zeit das Magnifikat singt und die Größe des Herrn preist.
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  • Mütterliche Vermittlung“: In diesem Teil wird Maria als „Magd des Herrn“ der Kirche und jedem Christen als „Mittlerin“ und einzigartige Mitarbeiterin an der Erlösung vorgestellt.

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Maria von Nazaret hat uns Jesus Christus geboren, soweit stützen die Historiker die Berichte der Evangelisten. Nach ihren Berechnungen und Schätzungen ist das Jahr 5 vor unserer Zeitrechnung das wahrscheinlichste Geburtsjahr Jesu. Wenn man an die Hirten denkt, die zur Zeit der Geburt auf den Feldern waren, darf das Frühjahr dieses Jahres als anzunehmender Zeitraum für die Entbindung genannt werden. Damit hat die Wissenschaft ihre Erkenntnismöglichkeiten ausgeschöpft und alles weitere ist den marianischen Aspekten der Theologie zuzuordnen.

  • Mariä Unbefleckte Empfängnis (Dogma)
  • Mariä Gottesmutterschaft (Dogma)
  • Mariä immerwährende Jungfrauenschaft (Dogma)
  • Mariä Aufnahme in den Himmel (Dogma)
  • Maria als Mittlerin der Gnaden (weiterer dogmatischer Ansatz)
  • Maria als Miterlöserin (marianischer Ansatz)
  • Marienerscheinungen (Lourdes, Fatima, Medjugorje)

Diese Fragen sind im Zweiten Vatikanum zum Teil gestellt und beantwortet worden, so widmet die dogmatische Konstitution Lumen Gentium der Mariologie das gesamte Schlusskapitel. Wenn wir uns die genannten Punkte ansehen, dann sind es vor allem die letzten drei Punkte, die (noch) nicht im allgemeinen Glaubensgut der römisch-katholischen Kirche angekommen sind: Mittlerin der Gnaden, Miterlöserin, Marienerscheinungen. Hier gilt es immer wieder abzuwägen, inwieweit Übereinstimmungen mit der anerkannten Glaubenslehre vorliegen, insbesondere in Bezug auf die Christologie: Wie sehr unterstützt der „marianische Glaube“ das göttliche Erlösertum Jesu, oder aus der Sicht des Heiligen Ludwig Grignion von Montfort formuliert: Der marianisch glaubende Mensch schenkt sich nicht in erster Linie Maria, sondern lebt die Ganzhingabe an Jesus durch die Hände Mariens.

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Die folgenden Beiträge widmen sich einzelnen marianischen Fragen:


Avatar ZEIT ZU BETEN  >>> Marienweihe – 33 Tage
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Avatar ZEIT ZU BETEN  >>> Marienweihe – in der Tradition der Karmeliten
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Avatar ZEIT ZU BETEN  >>> Marienerscheinungen in Fatima
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Avatar ZEIT ZU BETEN  >>> Marienerscheinungen in Medjugorje
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