BETEN MIT MARIA UND JOSEF

MARIA , VORBILD IM GLAUBEN

Der von Gott geschaffene Mensch ist der Versuchung erlegen, gegen den Willen des Schöpfers zu handeln. In der Folge tragen wir das Los derer, die sich nur unter Mühsal dem glücklichen Urzustand wieder annähern können. Dann begegnet uns Maria: Als Mensch geboren, und zwar mit einer Seele, wie die Urmenschen sie besaßen –  in vollkommener Reinheit. Gott hat nach Adam wiederum einen Menschen geschaffen, der in seiner Reinheit die Chance hat, ohne jede Sünde zu bleiben. Und Maria erfüllt genau diesen Anspruch: Sie bleibt ohne Sünde. (Katechismus der katholischen Kirche, siehe im Anhang)

Medjugorje Gospa Gottesmutter

Die besondere Ansprache im GEGRÜßET SEIST DU MARIA (eigentlich: FREUE DICH, MARIA – siehe griechischer Urtext) verweist schon auf das göttliche Leben und Wirken Jesu. Der Lobpreis Gottes ist das große Thema aller Mariengebete. Zu Maria, die uns Jesus am Kreuz zur Mutter gegeben hat, dürfen wir vertrauensvoll unsere Bitten bringen:

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avatar zzb rot 50q  >>> MARIENGEBETE

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avatar zzb rot 50q  >>> ROSENKRANZ

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Mehr über die Gottesmutter MARIA (Marianischer Glaube, Fatima, Medjugorje)  findest du unter >>> SPIRITUALITÄT !

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JOSEF , ARBEITER UND VATER

Erst mit Josef ist die heilige Familie vollständig und ganz. Der heilige Josef ist nicht als geduldeter Pflegevater zu verstehen, sondern als liebender Vater, und schließlich als Familienoberhaupt, das Frau und Kind in Treue umsorgt.

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Hl. Josef

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avatar zzb rot 50q  >>> GEBETE ZUM HL. JOSEF

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Im Katechismus heißt es über MARIA und JOSEF:

531-534

Während des verborgenen Lebens in Nazaret verbleibt Jesus im Schweigen eines gewöhnlichen Daseins. So ermöglicht er uns, in der Heiligkeit eines alltäglichen Lebens, das aus Gebet, Einfachheit, Arbeit und familiärer Liebe besteht, in Gemeinschaft mit ihm zu sein. Seine Unterordnung unter Maria und Josef, seinen Pflegevater, ist ein Bild seines Sohnesgehorsams gegenüber dem Vater. Maria und Josef nehmen das Mysterium Jesu im Glauben an, auch wenn sie es nicht immer verstehen.

533 Das verborgene Leben in Nazaret ermöglicht jedem Menschen, in den alltäglichsten Dingen in Gemeinschaft mit Jesus zu sein:

„Das Haus von Nazaret ist eine Schule, in der man beginnt, das Leben Christi zu verstehen. Es ist die Schule des Evangeliums … Sie lehrt zunächst das Schweigen. Möge in uns eine große Wertschätzung des Schweigens lebendig werden … dieser bewundernswerten und notwendigen Geisteshaltung … Hier lernen wir, wie wichtig das häusliche Leben ist. Nazaret gemahnt uns an das, was eine Familie ist, an ihre Gemeinschaft in Liebe, an ihre Würde, ihre strahlende Schönheit, ihre Heiligkeit und Unverletzlichkeit … Schließlich lernen wir hier die zuchtvolle Ordnung der Arbeit.0 Lehrstuhl von Nazaret, Haus des Handwerkersohnes! Hier möchte ich das strenge, aber erlösende Gesetz menschlicher Arbeit erkennen und feiern … Schließlich möchte ich hier den Arbeitern der ganzen Welt Segen wünschen und ihnen das große Vorbild zeigen, den göttlichen Bruder“ (Paul VI., Ansprache vom 5. Januar 1964 in Nazaret) (Vgl. dazu auch CEC 2717 CEC 2204 CEC 2427).

534 Das Wiederfinden Jesu im Tempel [Vgl. Luk 2, 41-52] ist das einzige Ereignis, das das Schweigen der Evangelien über die verborgenen Jahre Jesu unterbricht. Jesus läßt darin das Mysterium seiner ganzen Hingabe an die Sendung erahnen, die sich aus seiner Gottessohnschaft ergibt: „Wußtet ihr nicht, daß ich in dem sein muß, was meines Vaters ist?“ Maria und Josef verstanden diesen Ausspruch nicht, aber sie nahmen ihn im Glauben an, und Maria „bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen“ – während all der Jahre, in denen Jesus in der Stille eines gewöhnlichen Lebens verborgen blieb (Vgl. dazu auch CEC 583 CEC 2599 CEC 964).

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Auszüge zu MARIA aus dem Katechismus der katholischen Kirche

144 Im Glauben gehorchen [ob–audire] heißt, sich dem gehörten Wort in Freiheit unterwerfen, weil dessen Wahrheit von Gott, der Wahrheit selbst, verbürgt ist. Als das Vorbild dieses Gehorsams stellt die Heilige Schrift uns Abraham vor Augen. Die Jungfrau Maria verwirklicht ihn am vollkommensten.

Maria – „Selig ist die, die geglaubt hat!“

148 Die Jungfrau Maria übt den vollkommensten Glaubensgehorsam. Da sie glaubte, daß für Gott „nichts unmöglich“ ist (Lk 1, 37) [Vgl. Gen 18, 14], nahm sie die vom Engel gebrachte Ankündigung und Verheißung im Glauben entgegen und gab ihre Einwilligung: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort“ (Lk 1, 38). Elisabet begrüßte sie: „Selig ist die, die geglaubt hat, daß sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ“ (Lk 1, 45). Um dieses Glaubens willen werden alle Geschlechter sie seligpreisen [Vgl. Lk 1, 48] (Vgl. dazu auch 494, 2617, 506).

149 Während ihres ganzen Lebens, auch in ihrer letzten Prüfung [Vgl. Lk 2, 35], als Jesus, ihr Sohn, am Kreuz starb, wankte ihr Glaube nicht. Maria gab ihren Glauben, daß das Wort Gottes „in Erfüllung gehen wird“, nie auf. Darum verehrt die Kirche in Maria die lauterste Glaubensgestalt (Vgl. dazu auch 969, 507, 829).

491 Im Laufe der Jahrhunderte wurde sich die Kirche bewußt, daß Maria, von Gott „mit Gnade erfüllt“ (Lk 1,28), schon bei ihrer Empfängnis erlöst worden ist. Das bekennt das Dogma von der unbefleckten Empfängnis, das 1854 von Papst Pius IX. verkündigt wurde (Vgl. dazu auch 411):

„… daß die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch die einzigartige Gnade und Bevorzugung des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechtes, von jeglichem Makel der Urschuld unversehrt bewahrt wurde“(DS 2803).

492 Daß sie „vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an im Glanz einer einzigartigen Heiligkeit“ erstrahlt (LG 56), kommt ihr nur Christi wegen zu: Sie wurde im „Hinblick auf die Verdienste ihres Sohnes auf erhabenere Weise erlöst“ (LG 53). Mehr als jede andere erschaffene Person hat der Vater sie „mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch [die] Gemeinschaft mit Christus im Himmel“ (Eph 1,3). Er hat sie erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit sie in Liebe heilig und untadelig vor ihm lebe [Vgl. Eph 1,4] (Vgl. dazu auch 2011, 1077).

493 Die ostkirchlichen Väter nennen die Gottesmutter „die Ganzheilige“ [Panhagia]; sie preisen sie als „von jeder Sündenmakel frei, gewissermaßen vom Heiligen Geist gebildet und zu einer neuen Kreatur gemacht“ (LG 56). Durch die Gnade Gottes ist Maria während ihres ganzen Lebens frei von jeder persönlichen Sünde geblieben.

„Mir geschehe nach deinem Wort …

494 Auf die Ankündigung, daß sie durch die Kraft des Heiligen Geistes den „Sohn des Höchsten“ gebären werde, ohne einen Mann zu erkennen [Vgl. Lk 1,28–37], antwortete Maria im „Gehorsam des Glaubens“ (Röm 1,5), in der Gewißheit, daß „für Gott nichts unmöglich“ ist: „Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort“ (Lk 1,37–38). Indem Maria dem Worte Gottes ihre Zustimmung gab, wurde sie zur Mutter Jesu. Sie machte sich aus ganzem Herzen, ohne daß eine Sünde sie davon abgehalten hätte, den göttlichen Heilswillen zu eigen und gab sich ganz der Person und dem Werk ihres Sohnes hin, um mit der Gnade Gottes in Abhängigkeit vom Sohn und in Verbundenheit mit ihm dem Erlösungsgeheimnis zu dienen [Vgl. LG 56] (Vgl. dazu auch 2617, 148, 968).

„Der hl. Irenäus sagt, dass sie ,in ihrem Gehorsam für sich und das ganze Menschengeschlecht Ursache des Heils geworden ist‘. Deshalb sagen nicht wenige der alten Väter gern, ,dass der Knoten des Ungehorsams der Eva gelöst worden sei durch den Gehorsam Marias; und was die Jungfrau Eva durch den Unglauben gebunden hat, das habe die Jungfrau Maria durch den Glauben gelöst‘. Im Vergleich mit Eva nennen sie Maria ,die Mutter der Lebendigen‘ und öfters betonen sie: ,Der Tod kam durch Eva, das Leben durch Maria“‘ (LG 56) (Vgl. dazu auch 726).

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