Regina Sacratissimi Rosarii – Rosenkranzkönigin

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Rosenkranzkönigin - StDominique

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Hinweis zu den folgenden Gebeten

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Der Mutter Christi im Rosenkranz während des Monats Oktober gleichsam einen mystischen Strauss zu winden, gehört zu den Feiern des christlichen Volkes. Dem Vorbild unserer Vorgänger entsprechend heißen Wir dieses Gebet gut, und Wir rufen dieses Jahr alle Söhne und Töchter der Kirche zu besonderen Bitten zur Mutter Gottes auf: denn es wächst die Gefahr eines noch größeren und weiter um sich greifenden Unheils, das die Menschheit bedroht: noch immer wütet im Fernen Osten ein schwerer Krieg und noch immer wird grausam gekämpft. Das gemahnt Uns, für die Aufrechterhaltung des Friedens, soweit es in Unserer Macht liegt, aufs neue und noch eindringlicher einzutreten…

In deiner mütterlichen Güte, Seligste Jungfrau, schau herab auf all deine Kinder! Siehe die Sorge der Hirten, die fürchten, dass die Herde, die ihnen anvertraut ist, von schrecklichem Unheil heimgesucht werde. Siehe die Angst so vieler Menschen, der Väter und Mütter, die besorgt über ihr und der Ihren Los, von bitterem Kummer gequält werden. Stimme die Kriegführenden um und schenke ihnen «Gedanken des Friedens». Mache, dass Gott, der das Unrecht bestraft, seine Barmherzigkeit zeigt und den Völkern die ersehnte Ruhe wiederherstelle und sie für lange Zeit zu wahrem Wohlergehen führe. Voller Hoffnung, dass die Hohe Frau, Maria, die Gottesmutter, unsere demütige Bitte gütig erhöre, erteilen Wir aus ganzem Herzen Euch, Ehrwürdige Brüder, dem ganzen Volk, dem Klerus und allen, die Euch anvertraut sind, den Apostolischen Segen.

(Enzyklika Christi matri rosarii, Paul VI.)

Das Rosenkranzfest gilt nicht dem Rosenkranz selbst, sondern der Rosenkranzkönigin, der Jungfrau Maria. Das Fest wurde von dem Dominikanerpapst Pius V. im Jahr 1572 zur Erinnerung an den Sieg über die Türken in der Seeschlacht bei Lepanto (7. Oktober 1571) eingeführt. Nach dem Sieg über die Türken bei Peterwardein (Ungarn) am 5. August 1716 wurde das Fest auf Bitten Karls VI. auf die ganze Kirche ausgedehnt.

Soviel wir wissen, war es gegen 1300, als eine Reihe von Ave Marias zusammen mit einer Betrachtung der Frucht der Fleischwerdung systematisch gebetet wurde: im Zisterzienserkloster St. Thomas zu Kyll in der Gegend von Trier. Das Mariengebet wurde 100mal rezitiert, jedesmal gefolgt von einem Satz, der dazu anregen sollte, eines der Heilsgeheimnisse Christi zu betrachten: „Gegrüßest seist du Maria… und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, …weil Er uns nach Seinem Ebenbild erschaffen hat… weil Er dich von Ewigkeit her dazu ausersehen hat, Seine Mutter zu sein….“

Ein Jahrhundert später versichert Dominikus von Preußen (gest. 1460 A.D.) vom Kartäuserkloster St. Alban in Trier in seiner Biographie, er sei der Erste gewesen, der die Betrachtungspunkte während des Rosenkranzes mitbetete. Er ist zumindest derjenige gewesen, der die Idee hatte, die Rezitation des Rosenkranzes systematisch mit der Betrachtung des Lebens Jesu zu verknüpfen, indem er das Gebet in fünfzig Teile gliederte und einen kurzen Text herausgab, der jedem Ave Maria folgen sollte.

Dominikus dehnte diese Methode auf den ganzen Marienpsalter aus und stellte drei Reihen von 50 Sätzen zusammen, welche die Kindheit, das öffentliche Leben und das Leiden unseres Herrn zum Inhalt hatten. Damit war der zweifältige Grundsatz des Rosenkranzes aufgestellt: er ist ein Mariengebet mit Christus im Mittelpunkt. Die Aufteilung des Rosenkranzes in 10 „Gesetzchen“, zwischen denen jeweils das Vaterunser gebetet wurde, war der Beitrag von Heinrich Eger von Kalkar (gest. 1408 A.D.) eines Kartäusers aus Köln.

Ja, wann immer wir zu Maria hinschauen, zeigt sie uns Jesus. So können wir den rechten Weg finden, ihn Stück um Stück gehen, der getrosten Freude voll, daß der Weg ins Licht führt – in die Freude der ewigen Liebe hinein.

(Benedikt XVI. in Mariazell, 2007)

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Täglich den heiligen Rosenkranz

Königin des heiligen Rosenkranzes,
Siegerin in allen Schlachten Gottes, Königin des Friedens!
Ich verehre und liebe dich als meine himmlische Mutter.
Demütig bitte ich dich, hif meiner menschlichen Schwäche, treu zu bleiben meinem Versprechen,
täglich den Rosenkranz um die Bekehrung der Sünder zu beten und Opfer zu bringen.
Lass mich nicht vergessen, dass es gilt, durch Gebet und Buße Gott zu versöhnen
und unsterbliche Seelen zu retten, für die Christus am Kreuz gestorben ist.
Dem Kreuzzug anzugehören ist eine Gnade, Ehre und Freude.
Hilf mir, Maria dein treues Werkzeug zu bleiben für den Frieden mit Gott
und den Frieden der Welt. Amen

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Gesegneter Rosenkranz Mariens

Gesegneter Rosenkranz Mariens,
süße Kette, die uns mit Gott verknüpft,
Band der Liebe, das uns mit den Engeln verbindet.
Turm des Heils bei Angriffen der Hölle,
sicherer Hafen beim gemeinsamen Schiffbruch,
dich lassen wir nicht mehr los.

Du wirst unsere Stärkung sein in der Stunde des Todes!
Dir gilt der letzte Kuss unseres verlöschenden Lebens!
Der letzte Gruß unserer Lippen wird dein heiliger Name sein:
Königin des Rosenkranzes von Pompeji!

Unsere liebe Mutter, Zuflucht der Sünder,
erhabene Trösterin der Betrübten:
Sei überall gepriesen,
heute und immer,
im Himmel und auf Erden!

(Sel. Bartolo Longo, † 5. Oktober 1926 in Pompei, Dominikaner-Terziar)

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Zur Königin des heiligen Rosenkranzes

Königin des heiligen Rosenkranzes!
Jetzt in diesen gottlosen Zeiten zeige aufs neue Deine Macht so wie früher,
da Du so glänzende Siege errungen hast!
Vom Himmel aus, wo Du als Spenderin der Vergebung der Gnade thronst,
schau huldvoll herab auf die Kirche deines Sohnes, auf seinen Stellvertreter
und auf alle geistlichen und weltlichen Stande!
Sie sind so schwer bedrängt.
Du kannst machtvoll alle Irrlehren niederringen.
Lass bald die Stunde der Erbarmung kommen,
mag auch Tag für Tag durch zahllose Sünden die Stunde der Gerechtigkeit gefordert werden.
Und mir, dem letzten aller Menschen, der ich in Demut hier vor Dir knie,
erwirke mir die Gnade, die mir am meisten notwendig ist, um gerecht zu leben hier auf Erden
und einst mit den Gerechten zu triumphieren im Himmel.
Mit den Gläubigen der ganzen Welt grüsse ich Dich, Rosenkranzkönigin,
und rufe zu Dir: Königin des heiligen Rosenkranzes, bitte für uns!

(Leo XIII.)

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Woher kommt der Rosenkranz?+ Die Geschichte des Rosenkranzes

Wie bete ich den Rosenkranz? +Eine ausführliche Anleitung zum Rosenkranzgebet

Über die  Mystik des Rosenkranzes – P. Bernhard Vošicky OCist (Stift Heiligenkreuz)

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