Über Novenen

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In Nachahmung der ersten Gebetsnovene, die die Apostel, geschart um die Mutter Jesu, gehalten haben (vgl. Apg. 1, 14), haben Christen immer wieder in dieser Tradition gebetet. Brauch und Name leiten sich von den neun Tagen ab, die zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten vergangen sind, und in denen die Apostel und Jünger zusammen mit Maria im Gebet um den Heiligen Geist versammelt waren. Durch die Jahrhunderte wurden in wichtigen Anliegen oder zur Vorbereitung auf ein Fest solche Novenen gehalten.  In diesen Gebeten hat man sich nicht nur unmittelbar an Gott und den Heiligen Geist, sondern auch an Jesus, an die Jungfrau Maria oder an bestimmte Heilige gerichtet.

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Nach der Himmelfahrt unseres Herrn begaben sich die Apostel mit Maria, der Mutter des Herrn, nach Jerusalem in das Obergemach des Hauses:

Dort verharrten sie neun Tage lang (neun = lateinisch „novem“, daraus entstand Novene = neun Tage lang verrichtete Gebete) in anhaltenden Gebeten, um sich auf die Ankunft des Heiligen Geistes vorzubereiten und so die Gnadenfülle des verheißenen Trösters auf sich herabzuziehen. Dies war die erste Novene, der Ursprung dieser frommen Andacht, die seither in der ganzen Kirche verbreitet ist.

Unter Novene versteht man eine Gebetsübung, die man nach dem Vorbild der Urkirche ohne Unterbrechung neun Tage lang pflegt. Über den Umfang und die Form der neuntägigen Andacht besteht keine Vorschrift. Es genügt schon eine Litanei, ein Gesetzchen des Rosenkranzes, ein Vaterunser und Avemaria oder sonst ein geeignetes Gebet, das täglich neun Tage hintereinander gebetet wird.

Die 3 üblichen Novenenarten:

– Novenen vor hohen Festen, um wie die Apostel die Festgnade in reichem Maße empfangen zu können;

– Novenen zu Gott, Maria, den Engeln und Heiligen in einem schweren Anliegen;

– Novenen zur Danksagung für erhaltene Gnaden, für wunderbare Erhörung und Hilfe.

Was ist wichtig beim Beten?

  • Das Novenengebet sollte mit Eifer, Vertrauen und Beharrlichkeit verrichtet werden.
  • Der Bittende soll sich bemühen, während dieser Zeit besonders die Sünde zu meiden.
  • Es ist empfehlenswert, täglich die heilige Messe zu besuchen und während oder nach der Novene die Sakramente der Beichte und Kommunion möglichst würdig zu empfangen.
  • Es ist empfehlenswert, sich das eine oder andere kleine Opfer aufzuerlegen (oder Almosen zu spenden).

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Verschiedene Novenen

Die katholische Kirche kennt eine Vielzahl von mehr oder  weniger ausführlichen Novenengebeten, die sehr oft mit der Fürbitte eines Heiligen verknüpft sind , wie beispielsweise die segensreichen Novenen zum Heiligen Josef. Grundsätzlich kann man jedes Gebet als Novene verwenden, wenn man es an neun (möglichst) aufeinanderfolgenden Tagen treu verrichtet.

Eine sehr einfache Novene ist die Rosenkranz-Novene. Man betet einfach dreimal 9 Tage den Rosenkranz als Bitte, und danach dreimal 9 Tage den Rosenkranz als Danksagung, also insgesamt 54 Tage lang.

Besonders erwähnen könnte man noch die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit, die am Karfreitag beginnt, und am „Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit“ endet; sie geht auf die Heilige Sr. Faustyna zurück.

Über den Umfang und die Form der neuntägigen Andacht besteht keine Vorschrift. Es genügt schon eine Litanei, ein Gesetzchen des Rosenkranzes, ein Vaterunser und Ave Maria oder sonst ein geeignetes Gebet, das täglich neun Tage hintereinander gebetet wird.

Nachfolgend findest Du eine umfangreiche Listung von Novenen, die einen Eindruck davon vermittelt, wie viele Novenengebete im Laufe der Zeit entstanden sind.

Novenen in Bezug zur Göttlichkeit

Marianische Novenen

Novenen zu Engeln und Heiligen

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Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung

Aus der “BOTSCHAFT” Seiner Heiligkeit JOHANNES PAUL II. an die Vollversammlung der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung

(21. September 2001)

Die Heilige Liturgie, von der Konzilskonstitution Sacrosanctum Concilium als Höhepunkt des kirchlichen Lebens bezeichnet, darf niemals zu einer rein ästhetischen Sache reduziert oder als ein Instrument mit rein erzieherischer oder ökumenischer Zielsetzung betrachtet werden. Die Feier der heiligen Geheimnisse ist vor allem ein Lobpreis der höchsten Majestät des einen und dreifaltigen Gottes. Sie ist ein von Gott selbst gewählter Ausdruck dieses Lobes. Durch sie tritt der Mensch einzeln und in Gemeinschaft vor Ihn hin, um Ihm Dank zu sagen. Er tut dies im Bewusstsein, dass sein menschliches Wesen nur durch den Lobpreis Gottes und die Erfüllung Seines Willens zur Vollendung kommt, durch die beständige Suche des Reiches Gottes, das bereits gegenwärtig ist und vollendet sein wird am Tag der Wiederkunft des Herrn Jesus. Die Liturgie und das Leben gehören untrennbar zusammen. Eine Liturgie, die ohne Wirkung für das tägliche Leben bliebe, würde ihren Sinn verlieren und Gott missfallen.

Eure Vollversammlung hat die Volksfrömmigkeit zum zentralen Thema eines eigenen Direktoriums gewählt. Sie ist ein Ausdruck des Glaubens, der sich die kulturellen Elemente eines bestimmten Umfeldes nutzbar macht, um das religiöse Gefühl derer, die darin leben, in lebendiger und wirkungsvoller Weise auszudrücken und auszulegen.

Die Volksfrömmigkeit, die sich in vielfältigen und weit verbreiteten Formen ausdrückt, hat, wenn sie echt ist, als Quelle den Glauben. Sie muss daher geschätzt und unterstützt werden. Als solche stellt sie sich in ihren authentischen Äußerungen nicht gegen die zentrale Stellung der heiligen Liturgie. Wenn wir den Glauben des Volkes fördern, der ja eine wesensgemäße religiöse Ausdrucksweise beinhaltet, dann macht er gleichzeitig für die Feier der heiligen Geheimnisse empfänglich.

Die rechte Beziehung zwischen diesen beiden Ausdrucksformen des Glaubens muss an einigen entscheidenden Punkten deutlich gemacht werden. Es muss vor allem klar sein, dass die Liturgie das Zentrum des kirchlichen Lebens ist, und dass keine andere religiöse Ausdrucksweise die Liturgie ersetzen kann oder als gleichwertig mit ihr angesehen werden darf. Darüber hinaus ist zu betonen, dass die Volksfrömmigkeit ihren Höhepunkt in der liturgischen Feier hat, an der sie sich im Idealfall ausrichten, mit der sie aber nicht vermengt werden soll. Dies muss durch eine entsprechende Katechese deutlich gemacht werden.

Zuweilen scheinen Ausdrucksformen der Volksfrömmigkeit durch Elemente verunreinigt zu sein, die mit dem katholischen Glauben unvereinbar sind. In solchen Fällen müssen sie mit Besonnenheit und Geduld gereinigt werden, und zwar durch Kontakte zu den Verantwortlichen sowie eine aufmerksame und respektvolle Katechese, sofern grundsätzliche Unstimmigkeiten nicht sofort klare und direkte Maßnahmen nötig machen.

Solche Beurteilungen obliegen zunächst dem zuständigen Diözesanbischof beziehungsweise den Bischöfen des betreffenden Territoriums, die an solchen Formen der Religiosität interessiert sind. In diesem Fall ist es angezeigt, dass die Hirten sich über ihre Erfahrungen miteinander austauschen, um allgemeingültige pastorale Wegweisungen zu bieten und schädliche Widersprüche für das christliche Volk zu vermeiden. Die Bischöfe sollten allerdings, solange nichts Gegenteiliges nötig ist, eine positive und ermutigende Haltung zur Volksfrömmigkeit einnehmen.

DEKRET der KONGREGATION FÜR DEN GOTTESDIENST UND DIE SAKRAMENTENORDNUNG
(Prot. Nr. 1532/OO/L)

(Auszüge aus dem Dokument mit besonderem Bezug auf Volksfrömmigkeit und Novenengebet, Quelle des Dokuments siehe unten)

Um sicherzustellen, dass die Liturgie – “Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt und gleichzeitig die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt“ – in ihrem Wachstum gefördert wird, macht diese Kongregation auf die Notwendigkeit aufmerksam, andere Formen der Frömmigkeit des christlichen Volkes nicht zu übersehen. Sie möchte dazu ihren fruchtbaren Beitrag leisten, um vereint mit Christus in der Kirche zu leben gemäß der Unterweisung des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Im Lauf der Jahrhunderte sind in den Kirchen des Westens zusammen mit den liturgischen Feiern mannigfaltige und unterschiedliche Formen der Frömmigkeit aufgeblüht und haben sich im christlichen Volk verwurzelt, durch die der Glaube an Gott, die Liebe zu Christus, dem Erlöser, die Anrufung des Heiligen Geistes, die Verehrung der Jungfrau Maria, die Verehrung der Heiligen, das Gebot zur Umkehr und die brüderliche Liebe ausgedrückt wird.

Gefahren für die Volksfrömmigkeit

Das Lehramt, das die unleugbaren Werte der Volksfrömmigkeit hervorhebt, unterlässt es nicht, auf einige Gefahren hinzuweisen, die sie bedrohen: Dazu gehört zuerst die ungenügende Präsenz wesentlicher Bestandteile des christlichen Glaubens wie etwa die Heilsbedeutung der Auferstehung Christi, der Sinn für die Zugehörigkeit zur Kirche, die Person und das Wirken des Heiligen Geistes. Problematisch sind auch eine mangelnde Ausgewogenheit zwischen Heiligenverehrung und dem Bewusstsein des absoluten Vorrangs Jesu Christi, der geringe direkte Bezug auf die Heilige Schrift, die Distanz zum sakramentalen Leben der Kirche, die Tendenz, das kultische Moment von den Pflichten des christlichen Lebens zu trennen, Utilitarismus im Bereich von Gottesdienst und Gebet sowie schließlich der Gebrauch von “Zeichen, Gesten und Formeln, die bisweilen eine übertriebene Bedeutung annehmen und am Ende zu einem Spektakel werden”

Liturgie und Volksfrömmigkeit im Lauf der Jahrhunderte

Das ganze Mittelalter hindurch entstanden und entwickelten sich schrittweise viele Formen der Volksfrömmigkeit. Viele davon reichen bis in unsere Zeit:

Es bildeten sich aus volkstümlichem Ursprung die Anfänge jener “heiligen Zeiten”, die man an den Rand des Rhythmus des liturgischen Jahres stellte: Markttage mit religiösen und profanen Veranstaltungen, Triduen, Wochenzyklen, Oktaven und Novenen, Monate, die verschiedenen Formen der Andacht gewidmet waren.

Die Jungfrau Maria im Advent

Das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria (8. Dezember) wird von den Gläubigen besonders wahrgenommen. Es erweckt viele Formen der Volksfrömmigkeit, deren besonderer Ausdruck die Novene zur Unbefleckten Jungfrau Maria ist. Zweifellos passt der Inhalt des Hochfestes als Vorbereitung auf die Geburt Jesu gut zu einigen tragenden Themen des Advent: Das Fest erinnert auch an die lange messianische Erwartung, die Prophezeiungen und Symbole des Alten Testaments, die auch in der Liturgie der Adventszeit vorkommen.

Wo die Novene zur Unbefleckten Jungfrau Maria gefeiert wird, muss man die im Licht der prophetischen Texte tun, die mit der Prophezeiung von Genesis 3,15 beginnen und in den Gruß Gabriels an die “Gnadenvolle” (Lk 1,28) und die Verkündigung der Geburt des Erlösers münden (vgl. Lk 1,31-33).

Weihnachtsnovene

Die Novene zu Weihnachten ist entstanden, um den Gläubigen die Schätze der Liturgie zu erschließen, zu der sie keinen leichten Zugang hatten. Die Weihnachtsnovene hatte somit eine heilsame Funktion und hat sie noch heute. Dennoch ist es auch in unserer Zeit, da die Teilnahme des Volkes an den liturgischen Feiern erleichtert worden ist, wünschenswert, in den Tagen vom 17. bis 23. Dezember die Vesper mit den “O-Antiphonen” zum Magnificat zu feiern. Solche Feiern, in deren Kontext auch einige beliebte volksfromme Feierelemente ihren Platz haben könnten, sind eine hervorragende “Weihnachtsnovene”. Sie entsprechen den Ansprüchen der Liturgie und den Erfordernissen der Volksfrömmigkeit. Innerhalb der Vesper selbst können einige ohnehin vorgesehene Feierelemente der Zeit angepasst werden (zum Beispiel die Predigt, die Verwendung von Weihrauch, die Anpassung der Fürbitten).

Pfingstnovene

Die Schrift bezeugt, dass in den neun Tagen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten die Apostel “beharrlich und einmütig im Gebet verharrten, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern” (Apg 1,14), in der Erwartung, “mit der Kraft aus der Höhe erfüllt zu werden” (Lk 24,49).

Aus der betenden Betrachtung dieses Heilsereignisses ist die im christlichen Volk weit verbreitete Andachtsübung der Pfingstnovene hervorgegangen.

Tatsächlich ist diese “Novene” im Messbuch und im Stundengebet, vor allem in den Vespern, bereits enthalten: Biblische Texte und Gebete greifen in je anderer Art und Weise die Erwartung des Parakleten auf. Deshalb soll die Pfingstnovene nach Möglichkeit als festliche Feier der Vesper begangen werden. Wo dies jedoch nicht durchführbar ist, soll die Pfingstnovene die liturgischen Themen der Vespern von Himmelfahrt bis zum Vorabend von Pfingsten widerspiegeln.

An einigen Orten wird an diesen Tagen die Weltgebetsoktav für die Einheit der Christen gefeiert.

Marianische Triduen, Wochen und Novenen

Weil jedes Fest ein Höhepunkt im Leben ist, kann es durch ein Triduum, eine Woche oder eine Novene vorbereitet werden. Diese “Zeiten und Modi der Volksfrömmigkeit” müssen in Übereinstimmung mit den “Zeiten und Modi der Liturgie” ablaufen.

Triduen, Gebetswochen und Novenen sind nicht nur günstige Gelegenheiten, um Andachtsübungen zu Ehren der seligen Jungfrau Maria ins Leben zu rufen, sie können auch Gelegenheiten sein, die Gläubigen angemessen darüber zu belehren, welchen Platz Maria im Geheimnis Christi und in der Kirche einnimmt und welche Aufgabe sie hat.

Die Andachtsübungen dürfen nämlich die fortschreitenden Erkenntnisse der biblischen und theologischen Forschungen über die Mutter des Erlösers nicht missachten. Im Gegenteil: es muss ihre katechetische Funktion für deren Zeugnis und Verbreitung genutzt werden, ohne dass dadurch ihre Natur verändert wird.

Triduen, Gebetswochen und Novenen werden die Feier des jeweiligen Festes wahrhaft vorbereiten, wenn die Gläubigen angespornt werden, die Sakramente der Buße und der Eucharistie zu empfangen sowie nach dem Beispiel Marias, der ersten und vollkommenen Jüngerin Christi, ihren christlichen Lebenseinsatz zu erneuern.

In einigen Regionen treffen sich Gläubige in Erinnerung an die Erscheinungen der Jungfrau Maria in Fatima am 13. Tag jedes Monats zum marianischen Gebet.

Das Totengedenken in der Volksfrömmigkeit

In der Volksfrömmigkeit hat die Beziehung zu den Verstorbenen vielfältige Formen, je nach örtlichen und traditionellen Gegebenheiten:

Die Novene für die Verstorbenen dient als Vorbereitung, eine Gebetsoktav als Verlängerung des Festes Allerseelen am zweiten November. Beide sollen im Respekt vor der liturgischen Ordnung begangen werden.

Gemeinsame Besuche des Friedhofs sind je nach Situation sinnvoll etwa am Fest Allerseelen, zum Abschluss einer Volksmission oder bei der Einführung eines neuen Pfarrers. Auch privat besuchen Gläubige die Gräber ihrer Lieben, pflegen und schmücken sie mit Blumen und Lichtern. Ein solcher Besuch soll Ausdruck der bleibenden Verbindungen zwischen den Verstorbenen und ihren Angehörigen sein, nicht aber Ausdruck einer Verpflichtung, die aus einer fast schon abergläubischen Furcht erwächst.

Manche Gläubigen sind Mitglied in Bruderschaften oder anderen frommen Vereinigungen, die zum Ziel haben, nach der christlichen Sicht des Todes die “Verstorbenen zu begraben”, Fürsprache für die Toten einzulegen und mit den Hinterbliebenen solidarisch zu sein. Wie bereits dargelegt gibt es den Brauch, oft für die Toten Fürsprache einzulegen, in Form von Almosen, anderen Werken der Barmherzigkeit, Fasten, Gewinnung von Ablässen und vor allem durch Gebete, zum Beispiel des Psalms De profundis oder der Kurzformel Requiem aeternam, die oft mit der Rezitation des “Engels des Herrn”, des heiligen Rosenkranzes oder des Tischgebets in der Familie verbunden ist.

ZUSAMMENFASSUNG

Das vorliegende Direktorium legt in seinen beiden Teilen zahlreiche Anweisungen, Vorschläge und Orientierungspunkte vor, um die vielfältigen Formen der Volksfrömmigkeit im Einklang mit der Liturgie zu erläutern und zu fördern.

Indem es die verschiedenen Überlieferungen und Umstände sowie konkrete Andachtsübungen und Verehrungsformen unterschiedlicher Art behandelt, will das Direktorium Grundlagen darlegen, an entsprechende Weisungen erinnern und Anregungen für eine fruchtbare Seelsorge geben.

Es ist Aufgabe der Bischöfe, unter Mitwirkung ihrer unmittelbaren Mitarbeiter, vor allem der Rektoren der Heiligtümer, unter Berücksichtigung der örtlichen Überlieferungen und der partikularen Ausdrucksformen der Volksfrömmigkeit, entsprechende Normen zu erlassen und praktische Orientierungen zu geben.

(Quelle: Sekretariat der Deutschen BischofskonferenzVerlautbarungen des Apostolischen Stuhls 160)

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Über die Treue im Gebet

Zahlreiche Christen erlangten mit Hilfe der – liebenden Herzens! – verrichteten Novenen schließlich die  Erhörung ihrer Bitten. Oftmals wird es nicht mit einer einzigen Novene getan sein, wie wir am Beispiel der Heiligen Teresa erfahren: Teresa von Avila betete einst lange um eine Gnade. Da sie nicht erhört wurde, kam sie auf den Gedanken, es sei offenbar nicht der Wille Gottes, dass sie diese erhalte und sie hörte auf zu bitten. Kurze Zeit später sprach Jesus zu ihr: „Hättest du noch einen Tag weiter gebetet, so hättest du die Gnade bekommen; da wäre das Maß für die Gnade voll gewesen.“ Je kostbarer eine Gabe ist, desto geduldiger soll sich der betende Mensch erweisen: Der heilige Papst Pius X. hielt in einem Anliegen dreißig Novenen, bis er erhört wurde!

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Literatur

  • Novenensammlung, Klopft an! Es wird euch aufgetan!, Ferdinand Holböck und Maria Therese Isenegger, Parvis-Verlag  (Mit kirchlicher Druckerlaubnis, Salzburg den 17. August 1979, Jakob Mayr Weihbischof und Generalvikar. ISBN 3-907523-11-3. (enthält ungefähr 60 Novenen).
  • Der Schlüssel zu den Schätzen Gottes, Rosenkränze, Litaneien, Novenen, Kreuzwegandachten Parvis-Verlag (476 Seiten)


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